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"Jetzt legen wir mit dem Investitions-Turbo nach“

Bundesbauministerin Hubertz kündigt Investitionen von insgesamt 23,5 Milliarden Euro bis 2029 an, um sozialen Wohnungsbau und Städtebauförderung zu verstärken.

Von ABZ
Bundesbauministerin Hubertz zu Kabinettbeschluss
Verena Hubertz (SPD), Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, stellte den Etatentwurf ihres Ministeriums vor. | Foto: picture alliance/dpa | Sebastian Gollnow

Verena Hubertz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, erläutert die aktuellen Planungen des BMWSB.

(ABZ). – In diesen Tagen hat das Bundeskabinett den zweiten Regierungsentwurf des Haushalts 2025, die Eckwerte des Haushalts 2026 sowie die Finanzplanung bis 2029 beschlossen.

Der Etat des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) steigt dabei von 6,7 Milliarden Euro in 2024 auf 7,4 Milliarden Euro in 2025 und auf 7,6 Milliarden Euro in 2026. In 2025 haben die Ausgaben und Verpflichtungsermächtigungen für die kommenden Jahre ein Finanzvolumen von rund 12 Milliarden Euro, informiert das BMWSB.

Verena Hubertz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen: "Mit der Zündung des Bau-Turbos haben wir in der vergangenen Woche die Grundlage dafür geschaffen, dass künftig deutlich schneller gebaut, aufgestockt und nachverdichtet werden kann. Jetzt legen wir mit dem Investitions-Turbo nach. Mit Rekordmitteln für den sozialen Wohnungsbau schaffen wir die Voraussetzung dafür, dass die Trendumkehr gelingt und wir den Bestand an Sozialwohnungen endlich wieder erhöhen. Von 2025 bis 2029 stellt der Bund die Rekordsumme von insgesamt 23,5 Milliarden Euro zur Verfügung.“

Seit der Revitalisierung des sozialen Wohnungsbaus im Jahr 2022 kommt laut dem Ministerium eine Summe von 31,15 Milliarden Euro zusammen – in der Geschichte des sozialen Wohnungsbaus sei das beispiellos. Im Klima- und Transformationsfonds sowie im neuen Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität seien zudem weitere Programmmittel für das Bundesbauministerium vorgesehen.

Insgesamt seien aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität über 11 Milliarden Euro für den Wohnungsbau vorgesehen. „Bis 2029 investiert der Bund damit massiv in den Bereich Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, um die Alltagssorgen der Menschen anzupacken“, so das BMWSB.

„Gutes Wohnen braucht auch ein lebenswertes Wohnumfeld, egal ob auf dem Land oder in der Stadt. Bis 2029 verdoppeln wir daher die jährlichen Mittel für die Städtebauförderung schrittweise auf 1,58 Milliarden Euro. Damit ist der Haushalt des Bauministeriums einer der zentralen Investitions- und Zukunftshaushalte des Bundes“, ergänzte Hubertz.

Mit dem Beschluss des Bundeskabinetts könne das parlamentarische Verfahren für den Haushalt 2025 starten. Für 2026 ist laut BMWSB der Haushaltsplan mit den Eckwerten zunächst vorskizziert und soll zeitnah ebenfalls im Bundeskabinett verabschiedet werden.

Die wichtigsten Investitionen des BMWSB auf einen Blick:

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