Berlin (ABZ). – Im Rahmen des gemeinsamen Aufrufs von Verbraucher-, Wirtschafts- und Umweltverbände an die Bundesregierung "Energiesouveränität ist das Gebot der Stunde", verbunden mit der Forderung nach einem nationalen Gipfel für Energiesouveränität erklärte der Vorsitzende der Bundesvereinigung Bauwirtschaft, Marcus Nachbauer: "Für energieeffiziente Häuser und Gebäude brauchen wir eine verlässliche und auskömmliche Förderkulisse, die auch diejenigen Standards fördert, die gefordert werden". Konkret heiße das, dass wenn das EH 55 zum Standard werde, solle dieser auch gefördert werden. Das gelte umso mehr für den EH 40 Standard. Nachbauer: "Hier muss die Förderkulisse aufrechterhalten werden, ansonsten laufen wir Gefahr, dass potentielle Bauherren nur noch EH 70 bauen." Ähnliches gilt laut der Vereinigung für die energetische Sanierung. EH 70 bei Sanierungen sei ambitioniert und solle daher entsprechend gefördert werden.
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