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Keramikfassade für nachhaltigen Kubus verbaut

In Landshut wurde ein Businesspark mit Keramikfassaden von Leipfinger-Bader gebaut, die langlebig, energetisch effizient und recycelbar sind.

Von ABZ
Businesspark Landshut
Die grau-glasierten Keramikelemente verleihen dem Neubau ein zeitloses Äußeres. | Foto: Binakaj Immobilien

Landshut (ABZ). – In Landshut ist vor einiger Zeit ein Businesspark mit 15 Gewerbeflächen entstanden. Das Gebäude erhielt eine vorgehängte hinterlüftete Fassade mit Tonality-Keramikelementen von Leipfinger-Bader.

Die grau-glasierten Elemente sollen laut den Verantwortlichen einen lebenslangen Witterungs- und Graffitischutz bieten. Der Binakaj-Businesspark wurde nach Plänen des Landshuter Architekturbüros Markus Riemann errichtet. Auf mehr als 5000 m² entstanden 15 Gewerbeflächen zwischen 180 und 480 m².

Das vierstöckige Gebäude in Betonbauweise verfügt über drei Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss sowie jeweils vier Einheiten in den Obergeschossen. Moderne Glasbrücken verbinden die einzelnen Bereiche.

Für die Außengestaltung entschieden sich die Verantwortlichen für eine vorgehängte hinterlüftete Fassade mit Keramikelementen. Leipfinger-Bader stattete rund 800 m² Fassadenfläche mit individuell gefertigten Tonality-Keramikelementen im Format 600 x 1600 mm aus. Die Unterkonstruktion wurde vertikal befestigt, die Keramikelemente horizontal eingehängt.

Die Hinterlüftung reguliert den Feuchtehaushalt des Baukörpers und beugt Schimmelbildung vor. Zudem soll die Keramikfassade die Wärme im Gebäudeinneren regulieren und dadurch Energiekosten senken.

Die verwendeten Tonality-Keramikelemente kamen in grauer Farbe mit matter Glasur zum Einsatz. Die glatte Oberfläche verleiht dem Gebäude laut Leipfinger-Bader eine edle und zeitlose Optik. Der Hersteller gibt für die High-End-Keramik einen Produktlebenszyklus von mehr als 100 Jahren an – bei unverändertem Aussehen und gleichbleibenden Materialeigenschaften. Die Keramikelemente verfügen nach Angaben des Unternehmens über hundertprozentige UV-Beständigkeit sowie hohe Kratz- und Stoßfestigkeit.

Im Sanierungsfall lassen sich sowohl die Elemente als auch die Unterkonstruktion demontieren und wiederverwenden oder recyceln. "Beton und Keramik passen durchaus gut zusammen", erklärt Michael Klein, Key Account Manager bei Tonality. "Die schnellen Betonbauzeiten harmonieren mit der Schnelligkeit unserer Fassadenmontage, denn die Keramikelemente werden mit wenigen Handgriffen einfach in die Unterkonstruktion eingehängt." Die Keramikelemente werden einschalig produziert und sind dadurch leicht. Dies ermöglicht nach Herstellerangaben auch den Einsatz bei herausfordernden Untergründen, beispielsweise in der Sanierung.

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