Rüdersdorf (ABZ). – Cemex verstärkt den Einsatz erneuerbarer Energien an seinen Materials-Standorten in Mitteleuropa. Seit 2023 haben die Solaranlagen des Unternehmens nach eigenen Angaben bereits 2 Gigawattstunden saubere Energie erzeugt – genug, um 350 Haushalte ein Jahr lang mit Strom zu versorgen.
Weitere Photovoltaik-Anlagen befinden sich im Bau.
Eine erste neue Anlage soll voraussichtlich im zweiten Quartal 2025 in Betrieb genommen werden. Die Investitionen in erneuerbare Energien sind Teil der globalen Unternehmensstrategie "Future in Action", die zum Ziel hat, dem Klimawandel entgegenzuwirken.
Derzeit betreibt Cemex an seinen Materials-Standorten in Mitteleuropa fünf Photovoltaikparks – vier in Deutschland und einen in Pruszków in der Nähe von Warschau. Zukünftig sollen insgesamt neun solcher Parks in Polen entstehen. Neue Anlagen werden auch auf dem Gelände von Zementwerken und Betonwerken in Mysłowice, Warschau, Lublin, Stettin, Danzig und im Steinbruch Mirowo errichtet. Die Gesamtleistung wird laut Cemex 14 Megawatt Peak übersteigen.
Darüber hinaus plant das Unternehmen in Berlin eine zusätzliche Anlage mit 30 Kilowatt Peak in einem Transportbetonwerk, die nicht nur die Mischeranlage, sondern auch die E-Fahrmischer-Flotte mit Solarenergie versorgen soll.
Bestehende Anlagen versorgen die Cemex-Werke in Mitteleuropa nach Unternehmensangaben bereits mit 128,4 Megawattstunden Energie pro Monat. Sobald die neuen Anlagen in Betrieb sind, soll sich diese Menge auf bis zu 291,4 Megawattstunden erhöhen.
"In Zeiten des fortschreitenden Klimawandels brauchen wir Investitionen, die eine nachhaltigere Entwicklung unserer Gesellschaften ermöglichen und gleichzeitig die Effizienz unseres Unternehmens steigern", sagt Patryk Czaplewski, Director of Operational Excellence für Mitteleuropa bei Cemex. "Die Gewinnung von Energie aus erneuerbaren Quellen, die den Ausstoß von Kohlendioxid in die Atmosphäre reduziert und unseren Verbrauch traditioneller Energiequellen senkt, ist in diesem Zusammenhang von entscheidender Bedeutung."
Die ersten Photovoltaikparks von Cemex in Mitteleuropa wurden 2022 in Deutschland in Betrieb genommen.
Die größte Solaranlage in der Region ist eine schwimmende Photovoltaikanlage auf dem Kiessee in Immelborn (Nähe Erfurt) mit einer Leistung von 750 Kilowatt Peak, die jährlich etwa 830 Megawattstunden Energie produziert.
Seit Anfang 2025 versorgt zudem das norwegische Unternehmen Statkraft die polnischen Cemex-Werke mit Energie aus heimischen Wind- und Photovoltaikparks. Der Vertrag hat eine Laufzeit von acht Jahren und sichert 30 Prozent des Energiebedarfs von Cemex Polska.