Zur Teilhinterfüllung eines Brückenwiderlagers nach den Vorgaben der ZTV E-StB 17 wurden in den zwischengelagerten, schwach durchlässigen Boden 4,5 M.-% des MTS-Bindemittels vom Typ HRB E-4 eingearbeitet. | Foto: MTS
Prenzlau (ABZ). – Zum Hinterfüllen von Brückenwiderlagern musste auf engem Raum jeweils eine Dichtungsschicht aus schwach durchlässigem Boden hergestellt werden. Mit dieser Aufgabe sah sich Markus Vogel, Oberbauleiter der Oevermann Verkehrswegebau GmbH, auf einer Baustelle in Prenzlau konfrontiert. Das Vorhaben musste nach WAS 7 mit Einbauhöhen von rund 5 m umgesetzt werden. Etwa 3500 m³ bindiger Boden sollten dazu, wegen der besonderen örtlichen Entwässerungssituation, in den Achsen 10 und 20 aufbereitet und eingebaut werden. Vogel setzte dazu eine Geräte-Kombination aus MTS-Bodenrecycler, e.p.m-Bindemittelstreuer und MTS-Kalkrechen ein. Dabei sei das Team nur zufällig zum Einsatz dieser Technologie gekommen, so Vogel. "Auf einer Inhouse-Schulung der MTS-Akademie hatte uns unser Anwendungsberater Vinzenz Neumann diese Methode gerade erst vorgestellt." Vogel zufolge sei die Arbeit mithilfe der ausgewählten Geräte sehr effizient gewesen und auch auf sehr engem Raum habe er sie gut handhaben können. Das Ergebnis sei den laut ZTV E-StB 17 gestellten Ansprüchen gerecht geworden, erklärt der Oberbauleiter. Zur Teilhinterfüllung eines Brückenwiderlagers nach den Vorgaben der ZTV E-StB 17 wurden in den zwischengelagerten, schwach durchlässigen Boden 4,5 M.-% des MTS-Bindemittels vom Typ HRB E-4 eingearbeitet. Das sind 85 kg/m³. Dadurch sei die Wiedereinbaufähigkeit des Bodens innerhalb der Verarbeitungszeit gesichert worden und der Boden konnte wieder im Hinterfüllbereich eingebaut werden. Nun ließen sich beim bearbeiteten Boden außerdem Verdichtungsgrade von DPr ? 100 % erreichen, so Oevermann.
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