Filderstadt (ABZ). – Die Wahl der geeigneten Versandart beeinflusst sowohl Zeitmanagement als auch Kosteneffizienz erheblich. Jürgen Effner, Geschäftsführer der Topregal GmbH, erläutert die unterschiedlichen Transportvarianten und gibt Hinweise zur Vermeidung von Zusatzkosten beim Speditionsversand.
Bei großen oder schweren Lieferungen greifen viele Unternehmen auf Speditionen zurück. Die Auswahl der passenden Transportmethode hängt nach Herstellerangaben von Art und Größe der Ware ab. Eine häufig genutzte Variante ist der Palettenversand. Das Stapeln auf Holz- oder Kunststoffpaletten bietet laut Topregal Sicherheit, da die richtige Anordnung und Sicherung der Ware, beispielsweise durch Umwickeln mit Stretchfolie, ein Verrutschen verhindert. Paletten lassen sich zudem per Hubwagen bewegen, was Be- und Entladungsprozesse erleichtert.
Als weitere Möglichkeit nennt das Unternehmen den Sperrgutversand, der sich für unhandliche, große oder schwere Stücke eignet. "Bei uns wird zum Beispiel der Großteil der Produkte aufgrund der überlangen Maße und des hohen Gewichts per Hausspedition geliefert", informiert Effner. "Durch einen unternehmenseigenen Fuhrpark sowie festangestellte Fahrer sind wir unabhängig von externen Dienstleistern und ermöglichen den Kunden flexible und fristgerechte Lieferungen. Das gelingt uns insbesondere dadurch, dass wir zumeist Bestellungen mehrerer Empfänger innerhalb einer Lieferung ausführen können."
Der Vorteil liegt nach Angaben des Geschäftsführers in der Lieferungsgeschwindigkeit und dem geringeren Risiko für Transportschäden, wenn die Ladekapazität des Lkw vollständig ausgelastet ist. Im Gegensatz zum Stückgutversand muss keine Ware umgeladen werden.
Eine sorgfältige Vorbereitung des Speditionsversands ist laut Topregal entscheidend, um Zusatzkosten zu vermeiden. Dazu zählen korrekte Angaben zu Maßen, Gewicht und Beschaffenheit der Ware, da Abweichungen häufig zu Nachberechnungen führen. Ebenso sollte vorab geklärt werden, ob an der Lieferadresse geeignete Entlademöglichkeiten vorhanden sind.
"Falls das Unternehmen keine Laderampe, keinen Hubwagen und keine Hebebühne besitzt, lässt sich in der Regel in Absprache mit der Spedition eine Lösung finden", betont Effner. "In solchen Fällen nutzen wir beispielsweise Lkw mit Mitnahmestapler, Ladebordwand oder Tieflader, welche vorab mitbeauftragt werden können."
Lückenhafte Informationen führen den Angaben zufolge unter Umständen zu Verzögerungen, Standzeiten oder Fehlanfahrten, die zusätzliche Kosten verursachen. Eine eindeutige Terminabstimmung mit dem Empfänger träge dazu bei, einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen und ungeplante Mehraufwände zu vermeiden.
"Wer die Lieferkette gezielt optimiert, reduziert Ausgaben und Materialengpässe auf ein Minimum und steigert in der Folge Produktivität sowie Umsatz", so Effner.