Luxemburg (ABZ). – DuPont Personal Protection hat einen neuen E-Leitfaden zur Auswahl, korrekten Handhabung und Entsorgung von Warnschutzkleidung veröffentlicht. Das Unternehmen fordert eine stärkere Sensibilisierung für die Folgen schlecht gewählter und schlecht gepflegter Warnschutzkleidung.
In der EU waren 24 % aller tödlichen Unfälle am Arbeitsplatz im Jahr 2022 auf Kollisionen zurückzuführen, und Tausende weitere erlitten nicht tödliche Verletzungen. Oftmals wurden die Opfer einfach nicht rechtzeitig gesehen, um den Unfall zu verhindern.
Warnschutzkleidung spielt eine entscheidende Rolle für die Sicherheit am Arbeitsplatz. Die Kombination aus leuchtenden Farben und retro-reflektierenden Bändern sorgt dafür, dass Träger bei verschiedenen Lichtverhältnissen und in unterschiedlichen Arbeitsumgebungen gut gesehen werden. Im Falle eines Unfalls kann die Versicherung die Zahlung jedoch verweigern, wenn die Farbe oder die retro-reflektierenden Eigenschaften der Warnschutzkleidung nicht den Vorschriften entsprechen.
"Der moderne Arbeitsplatz birgt zahlreiche Gefahren, von denen die Sichtbarkeit nur eine ist. Die HSE-Fachleute stehen mehr denn je unter Druck, um sicherzustellen, dass die Arbeitnehmer jederzeit geschützt sind", sagt Steve Marnach, EMEA Training Manager bei DuPont Personal Protection.
Die Auswahl und korrekte Handhabung von Warnschutzkleidung kann sehr komplex sein, insbesondere wenn auch chemische, biologische und mechanische Gefahren vorhanden sind. Das richtige Waschen von wiederverwendbaren Lösungen und die richtige Lagerung sind ebenfalls wichtig, um die reflektierenden Eigenschaften der Warnschutzkleidung zu erhalten.
Der E-Leitfaden "Sehen und gesehen werden: Ein Leitfaden für Best Practices zu Auswahl und Pflege von Warnschutzkleidung" bietet Ratschläge zu Auswahlkriterien, von der Bewertung von Sichtbarkeitsrisiken bis hin zum Verständnis der Klassifizierungen der Schutzkleidung. Er erläutert die Vor- und Nachteile von wiederverwendbarer und Einweg-Warnschutzkleidung. Außerdem wird auf die Pflege eingegangen und erklärt, wie wichtig die Reinigung mit den richtigen Temperaturen und Reinigungsmitteln ist. "Der Mangel an geeigneten Waschmöglichkeiten kann dazu führen, dass die Warnschutzkleidung von den Trägern selbst gewaschen wird, was völlig inakzeptabel ist", so Marnach.
Der Leitfaden zeigt auch, wie DuPont Biomotion-Forschung, neue Gewebetechnologien und Kundenfeedback in die Entwicklung neuer PSA einfließen ließ, die mit einem einzigen Schutzkleidungsstück Schutz vor mehreren Gefahren bietet. Ein Beispiel ist der Einweg-Schutzanzug DuPont Tyvek 500 HV, der hohe Sichtbarkeit mit chemischem, biologischem und antistatischem Schutz vereint und die Anforderungen der ISO 20741 Klasse 3/3 erfüllt.
Der ursprünglich für den Bahnsektor entwickelte Tyvek 500 HV ist jetzt auch mit Kapuze erhältlich. Dadurch kann dieser Einweg-Warnschutzanzug für verschiedene Gefahrenbereiche in unterschiedlichen Anwendungen zum Schutz des gesamten Körpers verwendet werden. Dupont stellt aus auf der A+A in Halle 13, Stand D69.