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Elektrischer Antrieb für Scheuerle-SPMT

TII Scheuerle erweitert sein Angebot um ein vollelektrisches, emissionsfreies Power Pack für Modultransporter, das leistungsfähig und effizient ist.

Von ABZ
E-Lösungen für Schwerlasttransporte
Es besteht die Möglichkeit, den Energiespeicher über einen CCS-Stecker mit bis zu 300 kW in weniger als 30 Minuten von 20 auf 80 % aufzuladen. Alternativ kann die Batterie über einen Wechselstrom-Netzanschluss mit bis zu 44 kW über Nacht oder während längerer Standzeiten geladen werden. | Foto: TII Scheuerle

Pfedelbach (ABZ). – Die Firma TII Scheuerle hat ihr Angebot an Power Pack Units (PPU) für selbstangetriebene Modultransporter um eine vollelektrische, lokal emissionsfreie Ausführung erweitert. Das neue ePPU ist nach Herstellerangaben ebenso leistungsfähig wie das stärkste Diesel-PPU im Programm.

Die Batteriekapazität des neuen Antriebs ist laut Unternehmen so dimensioniert, dass sie für einen ganzen Arbeitstag auch ohne Nachladen ausreicht. Der Zero-Emission-Antrieb soll Schwergutlogistikern ermöglichen, den CO2-Fußabdruck ihrer Transporte zu senken und neue Geschäftsmodelle zu erschließen, indem sie strengere Ausschreibungskriterien hinsichtlich Umweltauswirkungen erfüllen können. Das neue ePPU ist zu allen Scheuerle-SPMT-Achslinien der technischen Generationen 2 bis 4 kompatibel. Wie der Hersteller mitteilt, ist das elektrische Power-Pack-Unit für den Betrieb von bis zu 26 angetriebenen Pendelachsen beziehungsweise für bis zu 40 herkömmliche Achslinien geeignet. Durch die Charakteristik des Elektromotors liefert das ePPU laut Hersteller sofort das maximale Drehmoment, was zu einer sehr guten Anfahrleistung und hoher Traktion führt. Dadurch werde die Transportgeschwindigkeit schneller erreicht als bei konventionellen Antrieben.

Ein weiterer Vorteil des elektrischen Antriebs liegt Scheuerle zufolge in der Effizienz. E-Motoren weisen nach Angaben der Firma eine bis zu viermal höhere Energieeffizienz als Dieselantriebe auf und verbrauchen im Leerlauf kaum Energie. Zudem besitzen sie weniger bewegliche Teile, was zu geringerem Wartungsbedarf führen soll. Der Zero-Emission-Antrieb bezieht seine Energie aus einer Lithium-Ionen-Batterie. Es besteht die Möglichkeit, den Energiespeicher über einen CCS-Stecker mit bis zu 300 kW in weniger als 30 Minuten von 20 % auf 80 % aufzuladen. Alternativ kann die Batterie über einen Wechselstrom-Netzanschluss mit bis zu 44 kW über Nacht oder während längerer Standzeiten geladen werden. Da der elektrische Antrieb keine Schadstoffe ausstößt, eignet er sich besonders für den Einsatz in geschlossenen Räumen und Tunneln. Zudem erzeugt das ePPU deutlich geringere Geräuschemissionen, was zu einer ruhigeren Arbeitsumgebung führt und die Kommunikation zwischen den Bedienern erleichtert.

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