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Erfolgreich als Nischenanbieter für einfache sowie robuste und leistungsfähige Siebanlagen

Die EAG Einfach Aufbereiten GmbH triumphiert als Nischenanbieter für robuste und effiziente Siebanlagen. Neue Modelle SBR5 und SBR3 glänzen auf der bauma.

Von ABZ
EAG Einfach Aufbereiten
Inbetriebnahme und Übergabe eines der ersten SBR5-Modelle im Juli 2024 an die Firma Plannerer. Vor Ort waren Stephan Plannerer (l.) und Martin Prechtl. | Foto: EAG

Dresden (ABZ). – Die EAG Einfach Aufbereiten GmbH (EAG) hat sich in den vergangenen zehn Jahren nach eigenen Angaben erfolgreich als Nischenanbieter für einfache, robuste und leistungsfähige Siebanlagen positioniert.

Die Baustoff-Recyclingsiebe aus Dresden sind elektrisch betrieben und bieten sehr breite Siebflächen..

Das ermöglicht geringe Betriebs- und Beschickungskosten sowie die Beschickung per Radlader, erläutert der Hersteller..

EAG nimmt bereits zum vierten Mal an der bauma als Aussteller teil und stellt in diesem Jahr das neue Modell Baustoff-Recyclingsieb SBR5 offiziell vor. Das selbst entwickelte und patentgeschützte Aufhängungssystem der nebeneinander angeordneten Schwingsysteme ermöglicht den Einsatz der Technik aus dem kleineren Modell SBR3.

Somit ist das große Modell ebenfalls ein Kreisschwinger mit Beschleunigungswerten von mehr als 5 g und hat seine Stärken in der Aufbereitung von Aushub und Boden ausgebaut. Je ein 2,2 kW starker Unwuchtmotor ist unter den Siebdecks positioniert, die Geräuschemission konnte weiter gesenkt werden – der unabhängig bestätigte Schallleistungspegel LWA beträgt 101 dB.

Das Innenmaß der Seitenwände beträgt 3950 mm und ermöglicht so den komfortablen Einsatz von Radladern mit einem Einsatzgewicht von 25t und mehr, wie zum Beispiel der Modelle CAT972 oder Volvo L180 die häufig mit 3,2 oder 3,4 m breiten Schaufeln ausgerüstet sind. Das Sieb-Spannsystem konnte ebenfalls vom SBR3 übernommen werden und ermöglicht es sehr feine Siebe oder auch Aktivdrahtsiebe zu spannen. Ein weiterer Vorteil bei siebschwierigen Böden.

Entwickelt und erprobt wurde das Modell SBR5 in 2022. In den Jahren 2023 und 2024 hat es sich in der Praxis bewährt. 2025 folgt nun der offizielle Markteintritt. Laut Hersteller sind im gesamten Bundesgebiet bereits einige SBR5 im Einsatz auf Aufbereitungsplätzen, im Stahlwerk, Kieswerken, Steinbrüchen und auf Baustellen. Der Einsatz reicht von Mutterboden, Aushub, Bauschutt, Asphalt und Schotter bis hin zu Stahlwerksschlacken.

Zu den ersten Kunden gehört mit der Plannerer GmbH & Co KG aus Pullenreuth eine der größten Abbruchunternehmungen in Deutschland. Geschäftsführer und Aufbereitungsexperte Stephan Plannerer nennt die Einfachheit und Beweglichkeit als wichtigste Gründe für seine Kaufentscheidung. Neben den üblichen Grobstücksiebanlagen wird das SBR5 für weniger häufige Trennschnitte und auf Baustellenprojekten eingesetzt. Die Reinigung und Verladung ist in einer Stunde erledigt und der Transport erfolgt – aufgrund der Abmaße von 4,5 x 3 x 3 m – per Tieflader, berichtet Stephan Plannerer. Mit knapp 6 t Gesamtgewicht ist die Streckenplanung, aufgrund von geringeren Gewichtsbeschränkungen, deutlich einfacher und kostengünstiger.

Das kleinere Baustoff-Recyclingsieb SBR3 wird häufiger von Recycling-Neulingen eingesetzt. Mit Hinblick auf Transportmaße, Gewicht und Leistungsfähigkeit ist es auf die Belange des Straßen- und Tiefbaus ausgelegt. Dort spielt die Logistik eine größere Rolle. Wenn eine Aushub-Aufbereitung und der Wiedereinbau vor Ort möglich sind, entfallen schnell dutzende Lkw-Transporte und somit eine Menge Verkehr und Kosten.

Die enormen Beschleunigungswerte des Kreisschwingers und die Beschickung von Radladern mit 0,75 bis 2 m³ ermöglichen Stundenleistungen von 60 bis 100 t, und das bei geringeren Maschinenkosten im Vergleich zum Einsatz eines Mobilbaggers mit Schaufelseparator. Aufgrund des Stangensizers und der robusten Bauart kann grober Bauschutt oder Aushub aufgegeben werden, genauso kann schwerer Mutterboden gesiebt werden. Auf der bauma in München will die EAG die Modelle SBR3 und SBR5 präsentieren und allen Recycling-Profis und zukünftigen Recyclern die Einsatzmöglichkeiten für ihre Anforderungen darstellen.

Die EAG ist Teil einer regional agierenden, mittelständischen Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Dresden. "Aber nicht nur der Ursprung und die Entwicklung ist von hier – auch das Serienprodukt ist zu 100 Prozent Made in Germany", betont Florian Schmellenkamp, Leiter Geschäftsentwicklung.

Die EAG ist zu finden auf dem bauma-Freigelände Nord am Stand FN1216/5.

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