Warngau (ABZ). – Mit einer Kombination aus Dekton-Fassadenplatten und dem Isolink-Befestigungssystem bietet Cosentino nach eigenen Angaben eine Lösung für die energetische und gestalterische Sanierung von Bestandsgebäuden.
Das System hat im Frühjahr die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) erhalten.
Die Fassadenlösung ermöglicht laut Hersteller die Sanierung ohne Entfernung bestehender Fassadenmaterialien. Sie eignet sich sowohl für ungedämmte Objekte als auch für Gebäude mit unzureichendem Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS).
"Durch den Erhalt der bestehenden Fassadenstruktur und die einfache Ergänzung einer hinterlüfteten Verkleidung mit Dekton und Isolink können Eigentümer ihre Gebäude aufwerten – energetisch, brandschutztechnisch und ästhetisch", sagt Ingo Riewenherm, Fassaden-Experte bei Cosentino Deutschland. "Im Vergleich zum kompletten WDVS-Austausch spart diese Art der Ertüchtigung Bauabfälle und senkt zugleich die Sanierungszeit und -kosten."
Bei der Installation wird der Isolink-Befestigungsanker in der Bestandswand verankert. Er besteht aus Glasfaserverbundwerkstoff und verfügt nach Herstellerangaben über eine geprüfte Lebensdauer von mehr als 100 Jahren. Als zertifizierte Passivhaus-Komponente soll er Wärmebrücken zwischen Hauswand und Fassadenverkleidung verhindern und damit Wärmeverluste sowie Bauschäden durch Feuchtigkeit und Schimmelbildung reduzieren.
Nach der Montage des Ankers werden die Dämmung sowie Brandriegel eingebracht und die Unterkonstruktion für die Fassadenverkleidung aus Dekton montiert. Die Steinoberfläche ist in Formaten bis zu 3,2 x 1,44 cm erhältlich und laut Cosentino witterungsbeständig sowie pflegeleicht. Mit dieser Lösung adressiert das Unternehmen den Sanierungsbedarf im Bausektor. In Deutschland gibt es rund 20 Millionen Wohngebäude, wovon etwa 42 % eine Energieeffizienzklasse schlechter als D aufweisen. Dies führt zu erhöhten Nebenkosten und CO2-Emissionen.