Torgau (ABZ). – Es gilt als einer der wichtigsten Orte für die Reformation: Die Rede ist von Schloss Hartenfels im sächsischen Torgau. Dieses wird aktuell an der Fassade saniert, um das historisch bedeutende Meisterwerk der Frührenaissance für die Nachwelt zu erhalten..
Voraussetzung war ein 3800 m² großes Arbeitsgerüst der Lastklasse 4 – für die regional ansässigen Gerüstspezialisten Beier angesichts der komplexen geometrischen Gegebenheiten gemäß eigener Aussage eine spannende Aufgabe: Laut Inhaber und Geschäftsführer Andreas Beier musste die Gerüstlösung daher nicht nur eine hohe Flexibilität im Einsatz mitbringen, sondern im Hinblick auf Rentabilität auch eine wirtschaftliche und zugleich sichere Montage. Die Lösung: das modulare Fassadengerüst AGS von Layher.
Einfach sicher: durch integrierten vorlaufenden Seitenschutz
Das Familienunternehmen arbeitet den eigenen Angaben zufolge bereits erfolgreich mit dem AGS. Die Arbeitssicherheit für Mitarbeiter hatte bei der Neuinvestition Priorität.
"Wir möchten, dass all unsere Mitarbeiter sicher arbeiten können – vom erfahrenen Gerüstmonteur bis hin zum Auszubildenden", bekräftigt Beier. Eine wichtige Voraussetzung sei dabei ist die vorlaufende Geländermontage, die beim AGS systemintegriert erfolgt. Mit der von der BG Bau geförderten Lösung lassen sich Fassadengerüste mit einem zweiteiligen – das heißt Handlauf und Knieleiste in einem Schritt – vorlaufenden Seitenschutz schnell errichten. Ohne temporäre Zusatzbauteile. Auf diese Weise konnten die Gerüstbauer bei der Montage des bis zu 36 m hohen Arbeitsgerüsts an Schloss Hartenfels nicht nur gängige Sicherheitsvorschriften einhalten, sondern dabei auch rentabel arbeiten, betonen die Beteiligten.
Einfach schnell: durch leichte und kompakte Bauteile
Dass die Montage beim AGS sowohl sicher als auch wirtschaftlich ist, hat für den Unternehmer eine hohe Bedeutung. Von Vorteil seien dabei unter anderem die leichten und kompakten Einzelbauteile in der Lightweight-Technologie. "Mit dem AGS können wir Lager- und Transportkapazitäten optimal ausnützen, was für eine effiziente Logistik sorgt. Ist das Gerüstmaterial auf der Baustelle, geht auch die Montage durch die Bauteilform und das reduzierte Bauteilgewicht leichter von der Hand.
Dies erhöht die Wirtschaftlichkeit. Und zwar bei jedem Projekt". Für Beier hat das AGS noch einen weiteren entscheidenden Vorteil. "Wir arbeiten bereits mit dem Layher Baukasten. Dadurch hat sich die Neuinvestition auf die AGS-Stiele und die AGS-Geländer beschränkt, meinen bestehenden Materialbestand kann ich weiterverwenden", erläutert Beier. "Für uns heißt das Investitionssicherheit und Ressourcenschonung in einem."
Einfach vielseitig: durch integrierten Systemgedanken
Die Kombinationsmöglichkeit mit dem bestehenden Layher Baukasten trug bei diesem Projekt außerdem zur notwendigen Flexibilität bei. "Das AGS ist ein modulares System.
Die verschiedenen Standardlängen sorgen für flexible Längen, Breiten und Höhen – das geforderte meterbreite Gerüst konnten wir dadurch problemlos realisieren." Und in Kombination mit dem Layher AllroundGerüst ließen sich auch alle Baustellenanforderungen im System umsetzen: Unterkonstruktion aus Allround-Standardbauteilen zur Anpassung an das abfallende Gelände.
Einbau von Allround-Innenkonsolen zur Reduzierung des Wandabstands an der strukturierten Fassade des historischen Prachtbaus mit Vor- und Rücksprüngen. Und Integration von AGS-Podesttreppentürmen für den sicheren und schnellen Aufstieg im Gerüst – selbst mit Arbeitsmaterial. Eine Lösung mit System.