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Effizienz durch einfaches Vorlauf-System im Gerüstbau

Das neue VAP-System bietet einen einfachen, effizienten vorlaufenden Seitenschutz für Blitzfix-Gerüste. Es integriert sich nahtlos in den Montageablauf und reduziert Transport- und Lageraufwand durch platzsparende Bauteile.

Von ABZ
Albert VAP Verbleibenden-Albert-Pfosten im Gerüstsystem
Das VAP-System besteht aus einzelnen VA-Pfosten und metrischen Rückengeländern des Albert-UNITAC-Systems. | Foto: Albert Gerüst- und Gerätetechnik 

Mertendorf-Görschen (ABZ) | Mit dem Verbleibenden-Albert-Pfosten, kurz VAP, hat die Albert Gerüst- und Gerätetechnik nach eigenen Angaben eine Lösung für den vorlaufenden Seitenschutz im Blitzfix-Gerüstsystem entwickelt. Das Konzept setzt auf wenige Komponenten und ein einfaches Prinzip: Die Seitenschutzpfosten verbleiben nach der Montage am Gerüstrahmen und werden mit Geländern verbunden.

Sicheres Arbeiten beginnt im Gerüstbau bereits während der Montage. Denn gerade beim Auf-, Um- und Abbau entstehen Situationen, in denen sich Beschäftigte auf noch nicht vollständig gesicherten Gerüstlagen bewegen müssen. Die Technischen Regeln für Betriebssicherheit tragen diesem Risiko Rechnung. Die TRBS 2121 Teil 1 schreibt für den Auf-, Um- und Abbau von Gerüsten geeignete Maßnahmen zum Schutz gegen Absturz vor.

Mit dem VAP – Verbleibenden-Albert-Pfosten hat Albert Gerüste für das eigene Blitzfix-Gerüstsystem eine Lösung entwickelt, die den vorlaufenden Seitenschutz möglichst unkompliziert in den Montageablauf integrieren soll.

Das konstruktive Prinzip ist bewusst einfach gehalten. Das VAP-System besteht aus einzelnen VA-Pfosten und metrischen Rückengeländern des Albert-UNITAC-Systems. Die Pfosten werden direkt auf die Rohrverbinder des Gerüstrahmens aufgesteckt und gesichert. Anschließend verbleiben sie an dieser Position und werden durch die Rückengeländer mit Locheinhängung verbunden.

Durch das Aufstecken des Vertikalrahmens werden sowohl der VA-Pfosten als auch die Rückengeländer zusätzlich gegen Aushängen gesichert. Beim weiteren Aufbau entsteht der vorlaufende Seitenschutz damit Lage für Lage zusammen mit dem Gerüst. Ein Umsetzen der Pfosten während des Montagefortschritts oder eine zusätzliche Absicherung mit Biltzfix Rückengeländern ist nicht erforderlich, informiert das Unternehmen.

Neben der Arbeitssicherheit stand bei der Entwicklung nach Angaben von Albert vor allem Funktionalität und Wirtschaftlichkeit im Fokus. Dadurch, dass das permanente Seitenschutz-System nicht aus einem ganzheitlichen sperrigen Rahmen besteht, können die einzelnen Pfosten und Geländer platzsparend auf Fahrzeuge verladen und gelagert werden. Gerade im täglichen Gerüstbau ist dieser Aspekt relevant.

Denn neben der eigentlichen Montagezeit beeinflussen auch Transport, Lagerhaltung, Baustellenlogistik und die Handhabung der einzelnen Bauteile die Wirtschaftlichkeit eines Systems. Die entscheidende Herausforderung bei Sicherheitssystemen im Gerüstbau liegt nicht allein in ihrer technischen Funktion. Sie müssen sich auch unter realen Baustellenbedingungen praktikabel einsetzen lassen.

Montageabläufe stehen unter Zeitdruck, Material muss transportiert und bewegt werden und die Konstruktionen müssen für die Monteure möglichst intuitiv handhabbar bleiben. Genau an dieser Schnittstelle zwischen Arbeitsschutz und Baustellenpraxis setzt der VAP an. Der Seitenschutz soll nicht als zusätzlicher Arbeitsschritt verstanden werden, sondern als Bestandteil des regulären Gerüstaufbaus.

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