Boppard (ABZ). – Die Digitalisierung im Bauwesen bietet auch für kleine Architekturbüros und Bauunternehmen neue Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung. Am Beispiel der Zusammenarbeit zwischen der Firma Amberge und der sharesuite GmbH zeigt sich, wie der Einstieg in digitales Projektmanagement auch ohne große IT-Abteilung und umfangreiches Budget gelingen kann.
Der Umstieg auf digitale Werkzeuge muss laut Erfahrungsberichten nicht in einem radikalen Schritt erfolgen. Für kleine und mittlere Unternehmen empfiehlt sich zunächst die Einführung von Kernfunktionen mit dem größten Nutzen – etwa Zeiterfassung, Aufgabenmanagement oder digitale Projektdokumentation. Dies hält die Einstiegshürde niedrig und ermöglicht dem Team eine schrittweise Anpassung an neue Arbeitsabläufe.
Besonders kleinere Unternehmen profitieren von der persönlichen Betreuung durch überschaubare Softwareanbieter, versichern die Verantwortlichen. Ein Anbieter, der sich Zeit nimmt, die Unternehmensprozesse kennenzulernen, kann die Software besser auf die spezifischen Bedürfnisse zuschneiden oder den Funktionsumfang entsprechend anpassen. Im Projektalltag schaffen digitale Projektmanagement-Tools wie die von sharesuite mehr Transparenz und Effizienz. Sie ermöglichen eine übersichtliche Erfassung und Auswertung von Leistungen und Aufgaben.
Alexander Mihatsch, Geschäftsführer der Amberge GmbH, berichtet, dass dies besonders bei der Arbeit im Bestand, wo viele kleine Aufgaben parallel laufen, einen deutlichen Vorteil bietet. Bei der Auswahl einer Software sollten Unternehmen auf Flexibilität und Anpassungsfähigkeit achten. Das System sollte mit den Anforderungen mitwachsen oder zumindest für verschiedene Anwendungsfälle geeignet sein. Mandantenfähige Systeme und individuelle Projekträume erleichtern die Dokumentation und die Zusammenarbeit mit verschiedenen Bauherren.
Für die gesetzlich vorgeschriebene Dokumentation bieten Cloud-Lösungen Vorteile. Sie ermöglichen eine DSGVO-konforme Datenspeicherung und vereinfachen die Weitergabe an Bauherren, ohne die eigene IT-Infrastruktur zu belasten.
Der Einstieg in die Digitalisierung muss nicht als komplexes Großprojekt angegangen werden. Mit einem verlässlichen, idealerweise regionalen Softwarepartner, der auf die spezifischen Bedürfnisse eingeht, kann der Wandel schrittweise vollzogen werden.
Kleine Teams profitieren besonders von persönlicher Betreuung, flexiblen Lösungen und der spürbaren Entlastung im täglichen Projektgeschäft. Auf diese Weise kann die Digitalisierung auch im Mittelstand zu einem Wettbewerbsvorteil werden.