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Dezentrales Wachstumsmodell für GaLa-Bauer

Die Green Landscaping Group ermöglicht Gartenbauunternehmen Wachstum durch Partnerschaften, ohne deren Eigenständigkeit zu opfern, mittels dezentralem Modell.

Von ABZ

Stockholm/Schweden (ABZ). – Die Green Landscaping Group (GLG) bietet mittelständischen Unternehmen aus dem Bereich Garten- und Landschaftsbau nach eigenen Angaben eine Partnerschaft, die ihnen Wachstum mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Stabilität ermöglicht, ohne ihre Eigenständigkeit aufzugeben.

Dabei investiert die GLG in das Unternehmen und der Unternehmer investiert in Aktien der Gruppe. Die Unternehmen behalten laut der GLG ihre Marke, ihre Geschäftsführung und ihre operativen Strukturen, während sie von einem breiten Netzwerk und situativer Unterstützung profitieren.

Dabei legt die GLG nach eigener Aussage großen Wert darauf, dass neue Partner die Werte der Gruppe teilen und sich nahtlos in das bestehende Unternehmensnetzwerk einfügen. Der kulturelle Abgleich sei ein entscheidender Faktor für die erfolgreiche Zusammenarbeit. Die Integration in eine zentrale Konzernstruktur bleibe aus – stattdessen ermögliche die Vernetzung mit anderen Unternehmern den Austausch von Best Practices und Synergien, die Wachstum und Effizienz fördern sollen.

Als Erfolgsfaktoren der Partnerschaft nennt die Gruppe neben der operativen Unabhängigkeit und der Minimierung wirtschaftlicher Risiken auch die Möglichkeit, eigene Erfahrungen einzubringen: Innerhalb der Gruppe könnten sich spannende, neue Aufgabenstellungen ergeben, beispielsweise als Beirat für andere Tochterunternehmen. Die GLG zeigt, dass sich Wachstum und Eigenständigkeit nicht ausschließen, erklärt die Gruppe.

Der Schlüssel liege in der gezielten Nutzung und dem Austausch von Wissen, ohne zentrale Steuerungsmechanismen einzuführen. Die Green Landscaping Group wurde 2008 in Schweden gegründet und ist in Deutschland seit Mitte 2023 aktiv. Mit ihrem dezentralen Geschäftsmodell ist die GLG nach eigenen Angaben sowohl organisch als auch durch Investitionen seit ihrer Gründung stark gewachsen. Der Jahresumsatz der Gruppe beträgt aktuell circa 600 Millionen Euro.

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