Hannover (ABZ). – Nach knapp einjähriger Bauzeit jüngst heute die offizielle Inbetriebnahme der Energietransportleitung (ETL) 180, die den LNG-Terminal-Standort im Brunsbütteler Elbehafen mit dem bestehenden Fernleitungsnetz von Gasunie im Raum Hamburg verbindet, teilte der niederländische Energieversorger mit.
Gemeinsam mit dem Energiewendeminister des Landes Schleswig-Holstein Tobias Goldschmidt setzte Gasunie Deutschland Geschäftsführerin Britta van Boven damit den Schlussstein für ein Pipeline-Projekt, das einen "großen Beitrag zur Energieversorgungssicherheit Deutschlands und Europas" leisten solle. "Wir haben in Rekordzeit gebaut – obwohl die Verhältnisse alles andere als einfach waren", sagte van Boven. Da die Leitung bereits H2-ready, also geeignet für den Transport von Wasserstoff, errichtet worden sei, spiele sie zukünftig eine zentrale Rolle für die energiewirtschaftliche Entwicklung Schleswig-Holsteins in Richtung Klimaneutralität. Übergangsweise sichere die Leitung die Versorgung mit Erdgas.