Wiesbaden (dpa). – Die Produktionsflaute in der deutschen Industrie setzt sich fort. Im Juli fiel die Gesamtproduktion im Monatsvergleich um 0,6 %, wie das Statistische Bundesamt kürzlich mitteilte. Es war der zweite Rückgang in Folge. Im Jahresvergleich war es sogar der neunte Rückgang in Folge. Bankvolkswirte erklärten den Dämpfer unter anderem mit der schwachen Weltwirtschaft und den internationalen Handelskonflikten. Gegenüber dem Vorjahresmonat ging die Herstellung um 4,2 % zurück. Weil die Produktion in dieser Betrachtung bereits seit einem Dreivierteljahr fällt, sprechen zahlreiche Analysten von einer Industrierezession. "Die Industriekonjunktur bleibt schwach", erklärte das Bundeswirtschaftsministerium. Allein das Baugewerbe konnte seinen Ausstoß etwas steigern.
dpa
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