Vellberg-Eschenau (ABZ). – Seit mehr als 20 Jahren ist das Unternehmen Schumann treuer Komatsu-Kunde bei Kuhn Baumaschinen Deutschland. Kürzlich ging es darum, weiter in die Zukunft zu investieren und die Unternehmer entschieden sich, in einen Komatsu HD605-8 Muldenkipper zu investieren.
Der Muldenkipper soll laut nutzendem Unternehmen den Transport von 550.000 t gesprengtenMuschelkalkstein im Jahr sicherstellen und wird im Verbund mit einem Komatsu WA500-8 und einem PC800-8 im Muschelkalksteinwerk eingesetzt.
Neben der Einhaltung aller Umweltauflagen ist laut eigenem Bekunden ebenso der Einsatz von modernen Motorentechnologien wichtig für Schumann. Deshalb werden laut Unternehmen energiesparende und emissionsarme Fahrzeuge und Maschinen eingesetzt, um umweltfreundlich arbeiten zu können. "Natürlich muss neben der Umweltfreundlichkeit auch die Langlebigkeit und die Leistungsfähigkeit stimmen und auf einfache Bedienungsfunktionen legen wir höchsten Wert",resümieren die Unternehmer Schumann. Bei Schumann sind neben dem neuen Komatsu-Muldenkipper fünf weitere Komatsu-Muldenkipper, HD465-7, HD405-7, 2 x HD325-7 und HD325-6, zwei Radlader (WA470-6 und WA500-8), eine Raupe D65EX-18 und zwei Kettenbagger(PC800-8, PC490-11), im Einsatz.
Im Muschelkalksteinwerk übernimmt der Komatsu HD605-8 den Transport des gesprengten Materials. "Im Verbund mit dem WA500-8 und seiner überragenden Ausschütthöhe, sowie dem PC800-8 hatten wir so die Möglichkeit, auf die 60-Tonnen-Klasse umzusteigen und könnendamit den Transportanteil um 25 Prozent reduzieren", fassen die Unternehmer zusammen.
Der Muldenkipper HD605-8 zeichnet sich durch einen besonders kraftstoffsparenden Antriebsstrang und den kleinsten Wenderadius in dieser Klasse aus, so der Hersteller. "Das ist speziell für unsereengen Kurven eine wichtige Eigenschaft", erläutert Schumann. Durch die MacPherson-Vorderradaufhängung mit dem speziellen Komatsu-A-Rahmen, können dem Hersteller zufolge deutlich kürzere Zykluszeiten bei hohem Fahrkomfort realisiert werden. Des Weiteren verfügt der Muldenkipper über einen großen LCD-Farbmonitor zur einfachen Bedienung und hohen Sicherheitsstandards für die Fahrer.
Bereits in 3. Generation wird das Unternehmen Friedrich Schumann nun vonAndreas und Jürgen Schumann geführt. Schon 1953 hat Fritz Johann Schumann den Steinbruch vom vorherigen Betreiber übernommen. Nach seinem Tod wurde die Firma von seiner Ehefrau Frida Schumann bis zum Jahre 1985 weitergeführt. Im Anschluss erfolgte der Generationswechsel auf Friedrich, Manfred und Hartmut Schumann. Seit 2016 entwickelten Andreas und Jürgen Schumann das Unternehmen weiter und sind sowohl mit dem Muschelkalksteinwerk als auch dem zweiten Standbein als traditionelles Bauunternehmen als verlässliche Geschäftspartner und für ihre hochwertigen Produkte und Dienstleistungen bei ihren Kunden bekannt.
Als Bauunternehmen mit einem umfassenden Maschinenpark und 23 Mitarbeitern führen sie Tätigkeiten "am und ums Bauwerk" aus und sind auch alsGeneralunternehmen bei Schlüsselfertigbauten tätig. Das Team im Muschelkalksteinwerk umfasst 20 Mitarbeiter, die aus Muschelkalk laut eigener Aussage hochwertige Produkte für die Bitumen- undBetonindustrie sowie den Straßen- und Landschaftsbau herstellen. Das Werk sei auf dem neuesten Stand der Technik und somit in der Lage, eine hohe Produktqualität zu gewährleisten.
Nicht nur die Qualität der Komatsu-Maschinen und die Flexibilität in der Zusammenarbeit mit Kuhn Baumaschinen überzeugte Schumann laut eigener Aussage langfristig, auch in Bezug auf den Komatsu-Kundendienst, Service undErsatzteile für die Maschinen habe dasUnternehmen sehr positive Erfahrungen gemacht, was sich im großen Komatsu-Fuhrpark Schumanns widerspiegelt.