Dortmund (ABZ). – Die Rundholz Bauunternehmung hat ihr 80-jähriges Bestehen gefeiert. Was 1945 als Ein-Mann-Betrieb von Peter Rundholz begann, ist heute ein mittelständisches Unternehmen mit rund 120 Mitarbeitern. Am 4. Juli kamen etwa 600 Gäste auf dem Firmengelände zusammen, um das Jubiläum zu würdigen.
"Mein Großvater hat mit harter Arbeit und viel Einsatz den Grundstein gelegt", sagt Stefan Rundholz, der das Unternehmen in dritter Generation führt. "Wir führen das Unternehmen mit dem gleichen Anspruch weiter: verantwortungsvoll, lösungsorientiert und verlässlich."
Das Leistungsspektrum der Rundholz Bauunternehmung umfasst heute Wohnungsbau, Industriehallen und Spezialprojekte wie Krankenhäuser. Besonders spezialisiert hat sich das Unternehmen laut eigenen Angaben auf komplexe Umbauten bei laufendem Betrieb. "Gerade im Klinikbereich oder bei Verwaltungsgebäuden kann man nicht einfach abschalten – das verlangt präzise Planung und eingespielte Abläufe", erklärt Rundholz.
Zu den realisierten Projekten zählen mehrere Strahlentherapiezentren, darunter eines im St. Josefs-Hospital Dortmund. Weitere Referenzen sind der nachhaltige Neubau für die RAG am Standort Pluto in Herne-Wanne, bei dem der Rohbau nach Unternehmensangaben innerhalb von sechs Monaten fertiggestellt wurde, sowie die Krankenpflegeschule am Gesundheitscampus Iserlohn.
Das Leistungsspektrum reicht heute über den klassischen Bau hinaus und umfasst Grundstückssuche, Projektentwicklung, Finanzierung und Immobilienverwaltung. "Wir begleiten viele Bauherren von der ersten Idee bis zum Betrieb des fertigen Objekts", sagt Rundholz. "Dabei hilft uns, dass wir die gesamte Baupraxis aus eigener Erfahrung kennen."
Das ursprünglich für 2020 geplante 75-jährige Jubiläum musste aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden. "Wir haben nachgeholt, was damals nicht möglich war und hatten einen großartigen Tag mit langjährigen Partnern, Wegbegleitern und Kolleginnen und Kollegen", so Stefan Rundholz.
Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben weiteres Wachstum und sucht aktuell Fachkräfte in verschiedenen Bereichen, etwa in der Kalkulation oder im technischen Betrieb. "Wer Lust hat, Baugeschichte in der Region mitzuschreiben, ist bei uns genau richtig", betont Rundholz.