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Zukunftsorientierte Entwicklungen vorstellen

Von ABZ

Stuttgart (ABZ). - Auf der LogiMAT 2024 unterstreichen die Aussteller der internationalen Flurförderzeugebranche mit ihren Exponaten die Position der elektromotorischen Geräte als maßgebliches Instrument für effiziente Material- und Warenflüsse in der Intralogistik.

Neben neuen Staplerserien und Hubwagen stehen in den Hallen 9 und 10 auf dem Stuttgarter Messegelände insbesondere Neuheiten bei den Antriebsenergien und ihren Speichern, den Fahrerassistenzsystemen (FAS) sowie den Fahrerlosen Transportfahrzeugen (FTF) im Fokus. Expert-Foren im messebegleitenden Rahmenprogramm komplettieren die Informationsvermittlung zu aktuellen Trends, so der Veranstalter.

"Intelligente Neuentwicklungen für effiziente und nachhaltige Prozesse bei den intralogistischen Transporten", urteilt Messeleiter Michael Ruchty vom Münchener Messeveranstalter Euroexpo Messe- und Kongress-GmbH. "Dieses breite Spektrum an Innovationen allein bei den Komponenten Reifen und Rädern setzt sich bei den Geräten fort. Neben neuen Staplerserien und Hubwagen werden auf der LogiMAT Neuheiten insbesondere bei den Antriebsenergien und ihren Speichern, den Fahrerassistenzsystemen (FAS) sowie den Fahrerlosen Transportfahrzeugen (FTF) vorgestellt."

Dabei reflektieren die Exponate, die die Ausstellergruppe Flurfördertechnik, Anbaugeräte und Energie-Management in den Hallen 9 und 10 sowie dem dazwischen liegenden Freigelände präsentieren, gleich mehrere aktuelle Trends der FFZ-Branche. Zum einen sind Mobilität und Materialflüsse im Lager gestützt auf den Einsatz von Flurförderzeugen der Klassen 1 bis 3, Stapler, Hubwagen und Routenzüge. Dabei gilt die Lithium-Ionen-Technologie inzwischen als Standardangebot aller Hersteller. Letzten offiziellen Veröffentlichungen zufolge, erzielen dabei weltweit insbesondere die elektrobetriebenen Niederhubwagen die höchsten Zuwachsraten.

Alle führenden FFZ-Hersteller präsent

Im Umfeld dieser Produktgruppe werden alternative Neuerungen wie etwa ein neuer motorisierter Lagerkommissionierer für Arbeitshöhen bis 5,35 m oder ein Hoch- und Elektrohubwagenlift vorgestellt. Der Lift wird auf Hubwagen bis zu einem Maximalgewicht von 2500 kg montiert und benötigt dann keine zusätzlichen Arbeitsschritte im Bereich der Sicherung. Der zweite, mit dem Zuwachs der E-Geräte verbundene Trend ist der zunehmende Nachfragerückgang bei den Staplern der Klassen 4 und 5 mit Verbrennungsmotor – die allerdings nach wie vor noch einen Marktanteil von rund 40 Prozent ausweisen. Dritter, perspektivisch ausgerichteter Trend ist die zunehmende Ausrichtung der Hersteller auf FTF- und AMR-Lösungen.

Auf dem Stuttgarter Messegelände sind vom 19. bis 21. März alle führenden FFZ-Hersteller präsent. Im Gepäck haben sie die jüngsten Entwicklungen für energieeffiziente, zuverlässige und sichere Transportgeräte. So kommen nahezu alle Hersteller mit neuen FTF zur LogiMAT. Mehrere FFZ-Hersteller zeigen in Live-Szenarien die Möglichkeiten und Vorteile einer koordinierten Zusammenarbeit vollautomatisierter Lagergeräte. Fahrerlose Schubmaststapler und Hochhubwagen beispielsweise bedienen im Regalsystem eingesetzten Shuttle-Systeme. Eine weitere Live-Präsentation zeigt flexible und skalierbare Automatisierungslösungen mit fahrerlosen Transportsystemen (FTS) und Autonomen Mobilen Robotern (AMR).

Zudem werden mit einem Szenarium am Beispiel des Hochhubwagens smarte Einstiegslösungen für die Automatisierung einzelner logistischer Prozesse vorgestellt. Das Thema erörtert darüber hinaus am Nachmittag des zweiten Messetags im Rahmenprogramm der LogiMAT ein Expertenkreis unter Moderation von Dr. Günter Ullrich, Geschäftsführender Gesellschafter Forum-FTS GmbH und Leiter VDI Fachausschuss FTS. In dem Expert Forum in der LogiMAT Arena, Atrium Eingang Ost, beleuchten die Fachleute die Zukunft der mobilen Roboter aus Sicht der Sensorhersteller. Im Fokus stehen dabei die Herausforderungen an die sicherheitstechnische Auslegung der Roboter.

Elektropower ist Schwerpunkt

Ein weiterer Schwerpunkt der Messepräsenz aller FFZ-Hersteller und weiterer Aussteller in den Hallen 9 und 10 ist das Thema Elektropower. So hat ein Hersteller im Vorfeld der Messe angekündigt, sein gesamtes Geräteportfolio vom Frontstapler über Containerhandling-Equipment bis hin zu Industrie-Reachstackern und dem Schwerstaplerangebot von 10 bis 33 t Traglast bis 2025 rein elektrisch anzubieten. Entsprechende Exponate werden bereits vorgestellt. Für nahezu alle neuen Elektrostaplerbaureihen und E-Förderzeuge der Hersteller steht dabei die Lithium-Ionen-Technologie (Li-Ion) im Vordergrund.

So werden in Halle 10 von mehreren Herstellern etwa überarbeitete Schubmaststapler und neue Elektro-Hochhubwagen sowie aktuelle Entwicklungen bei den Elektrogegengewichtsstapler durchweg mit Li-Ion-Akku gezeigt. In Halle 9 feiert unter anderem feiert ein neuer voll elektrischer (elektrisch heben und elektrisch fahren) Scherenhubwagen mit Lithium-Ionen-Akkus und verschiedenen Gabellängen bis 2000 mm Premiere. Zudem wird dort ein neuer Eurobin-Schlepper mit Lithium Lifepo4-Technologie vorgestellt, die kurze Zwischenladungen ohne Batterieschäden ermöglicht.

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