Frankfurt/Main (dpa). – Frankfurt treibt 2019 den umstrittenen Bau eines neuen Stadtteils für rd. 30 000 Menschen auf beiden Seiten der Autobahn 5 voran. Voraussichtlich im Februar will die Stadt einen internationalen Ideenwettbewerb organisieren, wie das Planungsdezernat der Stadt ankündigte. Dafür sollen etwa 30 bis 40 Büros ausgesucht werden, wie Mark Gellert, Sprecher von Planungsdezernent Mike Josef (SPD), sagte. Das aus allen Nähten platzende Frankfurt plant im Nordwesten rd. 2000 Wohnungen. Von der 545 ha großen Gesamtfläche wird ein Drittel für Wohnungen benötigt. Das Neubaugebiet, das an die Taunus-Orte Oberursel und Steinbach grenzt, würde aber durch die sechsspurige A 5 getrennt. Erste Voruntersuchungen zu Fragen von Klimaschutz und Verkehr hat Frankfurt im Jahr 2018 auf den Weg gebracht. Außerdem hat die Stadt das Gespräch mit den Eigentümern der Flächen gesucht. Etwa die Hälfte des Areals gehört bereits der Stadt. Widerstand gegen das Projekt gibt es vor allem in Steinbach und anderen Anrainerkommunen im Main-Taunus-Kreis.
dpa
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