München (dpa). – Beim sogenannten Suedlink, einer der beiden wichtigen Strom-Autobahnen vom Norden Deutschlands in den Süden, darf jetzt auf bayerischem Gebiet komplett gebaut werden
"In Bayern können wir nun vollumfänglich mit dem Bau von Suedlink starten", sagte Werner Götz, Vorsitzender der Geschäftsführung des Übertragungsnetzbetreibers TransnetBW.
"Mit Suedlink schaffen wir die Infrastruktur der Energiewende und sorgen dafür, dass die erneuerbaren Energien dort ankommen, wo sie gebraucht werden." Der 700 Kilometer lange Suedlink beginnt in der Nähe von Brunsbüttel in Schleswig-Holstein und führt durch die Mitte Deutschlands nach Bergrheinfeld bei Schweinfurt in Unterfranken.
Ein Abzweig führt weiter nach Großgartach in Baden-Württemberg. Er soll vor allem in Norddeutschland erzeugten Windstrom in die südlichen Bundesländer liefern, aber auch Sonnenstrom aus dem Süden in den Norden bringen. Die Erdkabel können 4 Gigawatt übertragen. Fertigstellung ist für 2028 geplant.