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demopark 2025 trotzt Sturmböen und zieht positive Bilanz

Die demopark 2025 in Eisenach trotzte Sturmböen und zog 34.000 Fachbesucher an, um über 400 Aussteller mit Fokus auf emissionsfreie Antriebe zu erkunden.

Von ABZ
Freilandausstellung der Grünen Branche
Stihl-Trainer Stefan Schwab erläutert während der demopark 2025 im Wartburgkreis in Thüringen: "Der TSA 500 ist das perfekte Gerät für alle punktuellen Trennarbeiten, bei denen hohe Leistung gefragt ist; der Akku-Antrieb erleichtert den Einsatz in Innenräumen oder im Rohrleitungsbau. Und die neue Leisetrennscheibe reduziert das Geräusch deutlich." | Foto: Cornelia Rachow

Eisenach (cr/ph). – Unter wechselhaften Wetterbedingungen präsentierte sich die demopark 2025 in Eisenach als Leistungsschau der Grünen Branche. Trotz einer sturmbedingten Unterbrechung am Messemontag kamen insgesamt 34.000 Fachbesucher auf das weitläufige Ausstellungsgelände, um die Neuheiten von mehr als 400 Ausstellern zu begutachten.

Auch die ABZ hat sich die Trends der Branche angesehen. Die Messe musste am Montagnachmittag aufgrund von Sturmböen bis zu 75 Kilometer pro Stunde vorzeitig beendet werden. "Nach Sondierung der Gefährdungslage haben wir uns im Sinne der Sicherheit unserer Aussteller und Besucher entschieden, das Gelände um 15 Uhr zu räumen und die Messe erst am Dienstag fortzusetzen", erklärte demopark-Messedirektor Dr. Tobias Ehrhard. Trotz dieser Unterbrechung zeigte er sich zufrieden: "Dass die demopark für die europäischen Garten- und Landschaftsbauer, aber auch für Kommunalprofis und Greenkeeper der Hotspot im Messekalender ist, hat sich auch in diesem Jahr wieder eindrucksvoll bestätigt."

Auf dem weitläufigen Freigelände präsentierten die Aussteller ihre Maschinen nicht nur statisch, sondern führten sie auch im praktischen Einsatz vor. "Die demopark ist unsere Lieblingsmesse. Geräte so in der Praxis zu zeigen, ist uns ein großes Anliegen", betonte Georg-Otto Fuchs, Senior Vice President R&D, Product Management & Marketing - EMEAA bei Ariens, fügte jedoch hinzu: "Schade, dass die Messe am Montag verkürzt werden musste."

Zwischen Mährobotern, Kommunalfahrzeugen und Gartengeräten bewegten sich täglich tausende Fachbesucher. "Trotz stürmischer Wetterbedingungen war die demopark die perfekte Bühne, um unsere Makita-Produkte live erlebbar zu machen", berichtete Liana Baatsch, Leiterin Marketing bei Makita, während sie Besuchern die neuesten akkubetriebenen Werkzeuge demonstrierte.

Besonders emissionsfreie Antriebe standen im Mittelpunkt des Interesses. Sebastian Bertelsmeier, Leiter Marketing der Schäffer Maschinenfabrik GmbH, bestätigte diesen Trend: "Die demopark zeigte deutlich, dass der Trend in Richtung emissionsfreie und geräuschlose Maschinen geht. Unser Portfolio konnte das und andere Kundenanfragen bedienen. Wir wollen auch im Kommunalbereich Investitionsalternativen bieten. Einzelmaschinen, die vielseitig einsetzbar sind und so mehrere Fahrzeuge ersetzen."

Auf dem Stand von Kress herrschte reges Treiben. "Die Messe lief gut für uns. Pro Tag kamen über 1000 Besucher zu uns", freute sich Marketing Managerin Luisa Jansen. Vor allem eine Neuheit zog die Blicke auf sich: "Ein Publikumsmagnet war natürlich unser Großflächen-Mähroboter Cut & Go, der beim Neuheitenwettbewerb mit einer Goldmedaille ausgezeichnet wurde."

Auch bei Stihl gab es Innovationen zu bestaunen. Inmitten einer Gruppe interessierter Fachbesucher erklärte Stefan Schwab, Stihl Trainer und Produktvorführer: "Der TSA 500 ist das perfekte Gerät für alle punktuellen Trennarbeiten, bei denen hohe Leistung gefragt ist; der Akku-Antrieb erleichtert den Einsatz in Innenräumen oder im Rohrleitungsbau. Und die neue Leisetrennscheibe reduziert das Geräusch deutlich."

Für einige Unternehmen war die demopark 2025 Neuland. Michael Schmidt, CEO von DerBlaue, nutzte die Messe, um Kontakte in einem für sein Unternehmen neuen Markt zu knüpfen: "Wir hatten die Gelegenheit, inspirierende Gespräche in der für uns neuen 'grünen Branche' zu führen und das Thema Ölschadenvermeidung und Umweltschutz sanft ins Rampenlicht zu rücken." Besonders ein Produkt fand Anklang: "Unser Thema Arbeitsschutz sowie das effektivere und schnellere Arbeiten mit unserer Rutsche hat viele sofort begeistert und war ein echter Hingucker."

Die demopark versteht sich als "Open-Air-Teststrecke für technikaffine Profis", wie Ehrhard betonte. Zwischen den Ausstellungsständen konnten Besucher Maschinen nicht nur anschauen, sondern auch testen und vergleichen. "Im Kern geht es dabei natürlich immer um einen messbaren Zusatznutzen, um Technik, die sich bezahlt macht", erläuterte der Messedirektor.

Neben der Produktschau bot die demopark auch ein umfangreiches Begleitprogramm. Mit dem neuen demopark Campus fand das Vortrags- und Dialogprogramm in einem ansprechenden Ambiente statt. "Unser Fachprogramm war in diesem Jahr besonders zugkräftig. Ganz bewusst haben wir Themen und Problemstellungen aufgegriffen, die Kommunen und Landschaftsbauer umtreiben – von der Biodiversität über kluge Digitalprozesse bis hin zum Bürokratieabbau", so Ehrhard.

Die Besucherbefragung des Messeveranstalters zeigt, so die eigene Einschätzung, dass das Konzept ankommt: Rund 90 Prozent der Befragten planen, die nächste demopark im Juni 2027 wieder zu besuchen. Der genaue Termin wird laut Veranstalter in Kürze bekanntgegeben.

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