Hannover (ABZ) | Die Strabag AG und sieben Partnerschulen in Niedersachsen wollen Schülerinnen und Schüler frühzeitig mit den Berufen der Bauwirtschaft vertraut machen. Dazu wurden nach Unternehmensangaben verschiedene Unterstützungsangebote und gemeinsame Aktivitäten vereinbart. Ziel ist es, den Übergang von der Schule in das Berufsleben zu erleichtern.
»Die verschiedenen Unterstützungsangebote der Strabag AG führen unsere Schülerinnen und Schüler an die Arbeitswelt heran und helfen beim Übergang von Schule in Beruf. Sie dürfen auf dem Bau mitanpacken und haben bei Interesse und Eignung die Chance auf einen zukunftsweisenden Ausbildungsplatz bei unserem Partnerunternehmen«, sind sich die Lehrkräfte einig.
Nach Angaben der Strabag AG sind an mehr als 2.400 Standorten weltweit rund 89.000 Mitarbeitende beschäftigt, davon 1.300 bei der Direktion Niedersachsen/Sachsen-Anhalt. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben unter anderem im Straßen- und Tiefbau, Leitungsbau, Brückenbau, Hoch- und Ingenieurbau sowie in der Verkehrssicherung tätig.
»Die Zukunft des Bauens beginnt in den Klassenzimmern. Deshalb freuen wir uns sehr, gemeinsam mit Schulen in Braunschweig, Wolfenbüttel, Lehrte, Hildesheim und Hannover langfristige Bildungspartnerschaften einzugehen. Wir möchten Schülerinnen und Schülern zeigen, wie vielfältig, innovativ und anspruchsvoll die Berufe auf dem Bau sind – und ihnen die Möglichkeit geben, diese Welt ganz praktisch kennenzulernen«, sagt der Technische Direktionsleiter Rudolf Sabatier.
Zu den Einstiegsmöglichkeiten zählen laut Herstellerangaben Praktika, Ausbildungen und duale Studiengänge. Angeboten werden unter anderem die Ausbildungsberufe Straßenbauer/in, Baugeräteführer/in und Vermessungstechniker/in. Die Direktion Niedersachsen/Sachsen-Anhalt bietet nach Unternehmensangaben jährlich rund 100 Nachwuchskräften einen Einstieg.
An der Branchen-Bildungspartnerschaft Bau beteiligen sich Schulewirtschaft Niedersachsen und der Bauindustrieverband Niedersachsen-Bremen. Ziel ist es laut Angaben der Beteiligten, den Fachkräftenachwuchs für die Bauwirtschaft zu fördern. Makko erklärt: »Durch unsere dialogorientierten und praxisnahmen Formate profitieren Lehrkräfte für ihren Unterricht und Schülerinnen und Schüler für ihre Möglichkeiten in der Baubranche. Wir bereiten rechtzeitig und kontinuierlich auf das Berufsleben vor, denn Bildungserfolg geht uns alle an«.
Die Strabag AG und die sieben Partnerschulen haben nach Unternehmensangaben verschiedene gemeinsame Maßnahmen vereinbart. Dazu gehören »Ein Tag im Job«, Praktika, Feedbackgespräche mit Auszubildenden, Bewerbungstrainings und Informationen für Eltern. Die Aktivitäten sollen dazu beitragen, den Übergang vom Schulabschluss in eine Ausbildung zu unterstützen.