Louvain-la-Neuve/Belgien (ABZ). – Pyrobel-Brandschutzgläser kommen nach Angaben von AGC Glass Europe als Brandschutz-Isolierverglasungen in Fassaden oder als Mono-Verbundgläser in Innenräumen zum Einsatz. In Gebäuden mit besonders hohen Sicherheitsanforderungen, wie Banken, Botschaften, Regierungsgebäuden oder besonders sicherungsbedürftiger Infrastruktur wie Kraftwerken oder militärischen Einrichtungen, sollen diese auch gegen Durchbruch und Beschuss schützen.
Die Beschussprüfungen nach BR4-NS wurden für Pyrobel 16 BR4NS, Pyrobel 35 SPS und Pyrobel 42 SPS wurden dem Hersteller zufolge kürzlich erfolgreich abgeschlossen.
In einer politischen Weltlage, in der Bedrohungen durch Terrorismus und Extremismus zunehmen, steigt die Nachfrage nach innovativen Sicherheitslösungen, teilt AGC Glass Europe mitg. Pyrobel kombiniere darum erstklassige Brandschutzeigenschaften mit hohem ballistischem Schutz. Die erfolgreiche Zertifizierung nach BR4-NS garantiere, dass die Gläser auch bei Beschuss keine Splitter freisetzten, was zusätzliche Sicherheit für Personen und Sachwerte biete. Durch die fortschrittliche Verbundtechnologie von Pyrobel bleiben die Verglasungen trotzdem relativ schlank in Aufbau und Gewicht, so das Unternehmen. Dadurch soll der Einsatz in modernen Architektur-Konzepten erleichtert werden. Auch der Einsatz in beweglichen Bauteilen wie Türen und Brandabschnitten soll möglich sein.
Pyrobel 16 BR4NS bietet nach eigenen Angaben bei einer Dicke von 52 mm Brandschutz der Klasse EI 30 und darüber hinaus die Sicherheitsklasse P6B gegen Durchbruch. Pyrobel 35 SPS erreiche bei einer Dicke von 50 mm den Brandschutz nach EI 90 und die Sicherheitsklasse P6B. Pyrobel 42 SPS sei 57 mm dick, schütze nach EI 90 und biete ebenfalls die Sicherheitsklasse P6B.
Die neuen Pyrobel-Produkte stehen für kompromisslosen Schutz und erfüllen höchste Standards in puncto Sicherheit, Brandschutz und Designflexibilität, verspricht AGC Glass Europe.