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Acht Baucontaineranlagen für Wasserstoffprojekt in Lingen

Ela lieferte acht Baucontainer für RWE Wasserstoffprojekt in Lingen, schafft 3614 m² Fläche, Nutzdauer 2 Jahre, unterstützt Energiewende.

Von ABZ
Gesamtfläche von 3614 Quadratmeter
Insgesamt acht bis zu vierstöckige Anlagen decken den Raumbedarf von RWE während der Bauphase des Pilotprojekts. | Foto: ELA Container

Lingen (ABZ). – Für das Wasserstoffpilotprojekt GET H2 Nukleus von RWE in Lingen hat Ela Container acht Baucontaineranlagen bereitgestellt. Das Projekt soll bis Ende 2027 stufenweise 300 MW Elektrolysekapazität generieren und damit die Basis für eine überregionale Wasserstoffinfrastruktur schaffen..

RWE hat bereits im Sommer 2024 eine 14-MW-Pilotanlage für Elektrolyse in Betrieb genommen, die unter Einsatz von Strom grünen Wasserstoff aus erneuerbaren Energiequellen erzeugt. Dieser wird zunächst der Erdgasturbine des Gaskraftwerks Emsland beigemischt. Ab Mitte 2025 soll es auch eine öffentliche Wasserstofftankstelle und weitere Abnahmemöglichkeiten geben. Der Wasserstoff des Großprojektes wird über das geplante Wasserstoff-Kernnetz Industriekunden zur Verfügung stehen.

Zweijährige Nutzungsdauer

Die einzelnen Container und Anlagen des Gesamtprojekts sind laut dem Unternehmen zwischen 15 und 720 m² groß. Insgesamt wurden 214 Raummodule mit einer Gesamtfläche von 3614 m² bedarfsgerecht geplant, von Ela-Lkw geliefert und von Ela-Montageteams schlüsselfertig zur Nutzung installiert. Die Nutzungsdauer der Mietlösung soll rund zwei Jahre betragen.

"Wie bei jedem Projekt war es auch hier unser Ziel, die Vorgaben des Kunden exakt abzubilden und gleichzeitig effizient, transport- und kostenoptimiert zu planen", sagt Ela Area Sales Manager Ralf Neelen. Dazu gehöre auch, angepasst an die jeweilige Bauphase und Nutzeranzahl Anlagenteile aufzustocken und nachzuliefern. "Dabei hat das Plug-and-Play-System unseres aktiven Kabelkanals sehr geholfen."

Die Funktionsbereiche der Ela-Raumlösungen bieten Platz für Büros der Bauleitung und externer Firmen, Schulungsräume für Sicherheitsunterweisungen, Aufenthalts- und Pausenbereiche für die Mitarbeitenden, die zugehörigen Umkleide- und Sanitärbereiche sowie eine Küche. Die kleinste, 15 m² umfassende Einheit wird als Pförtnercontainer für die Zugangskontrolle genutzt.

Die Räume sind mit den notwendigen Möbeln sowie IT- und Elektroinstallationen ausgestattet und verfügen über Split-Klimageräte zum Heizen und Kühlen. Je nach Bedarf und Planungsvorgaben kamen 2,5 oder auch 3 m breite Container zum Einsatz. "Eine besondere Herausforderung des Projekts war die Einhaltung der hohen Sicherheitsauflagen", sagt Neelen.

In enger Abstimmung mit dem Kunden konnten alle Aufgaben gelöst und die Anlagen zeitgenau geliefert und übergeben werden, heißt es seitens der Unternehmen.

Exzellenter Kundenservice

Die konstruktive Zusammenarbeit bestätigt kundenseitig auch Raphael Albers, Site & Commissioning Manager bei RWE Technology International. "Ela Container hat sich bei diesem Projekt sehr innovativ und stark lösungsorientiert gezeigt. Der Kundenservice ist exzellent und die Lieferzeiten waren kurz", lobt Albers.

"Mit unseren Kernkompetenzen können wir immer öfter Projekte der Energiewende unterstützen und damit einen Teil zur notwendigen Dekarbonisierung beitragen", erklärt Ela Area Sales Manager Ralf Neelen abschließend.

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