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Herausforderungen beim Deckendurchbruch

In Nürnberg wird eine Gewerbeimmobilie zum Studentenwohnheim umgebaut. Komplexe Deckendurchbrüche für Treppenhaus und Aufzug meisterte die Findeis GmbH.

Von ABZ
Gewerbeimmobilie umgebaut
Das Abheben der Betonteile erfolgte (im Bild im Dachgeschoss) per Portalkran. | Foto: Findeis Betonbohrservice

Nürnberg (ABZ). – Vis-à-vis zum Stadtpark wird eine ehemalige Gewerbeimmobilie zu einem Studentenwohnheim mit etwa 80 Wohneinheiten umgebaut. Im Rahmen der grundhaften Sanierung übernahm die Findeis Betonbohrservice GmbH die Aufgabe, Deckendurchbrüche für das neue Treppenhaus und für einen Aufzug zu erstellen.

"Im September 2023 kam eine unauffällige E-Mail-Anfrage über das Schneiden eines Dachüberstands mit der Bitte, falls erforderlich einen Vor-Ort-Termin zu vereinbaren und ein Angebot abzugeben", sagt Geschäftsführer Michael Findeis. "Der Termin wurde vereinbart, jedoch anstatt des Dachüberstands ging es um das Schneiden eines Treppenhauses über fünf Geschosse und hie und da noch ein, zwei Deckendurchbrüche."

Als dann im Dezember der Auftrag erteilt wurde, ging es zunächst um ein neu zu schaffendes Treppenhaus mit Aufzug. Bis zur Arbeitsaufnahme Mitte Januar 2024 änderten sich die Vorgaben mehrfach, berichtet das Unternehmen. Im Ergebnis wurden schließlich Deckenöffnungen mit 5,3 x 5,4 m und 0,9 x 2,25 m geschaffen sowie der kontrollierte Rückbau eines darunter liegenden Unterzugs mit 5,3 m Länge. Die Deckenstärke lag zwischen 20 und 25 cm.

Die Statik machte es laut bauausführendem Unternehmen erforderlich, die Deckenöffnungen großzügig zu bemessen, damit die Auflager für die neuen Treppenläufe im Nachgang wiederhergestellt werden konnten. Insgesamt betrug die Öffnungsgröße pro Decke etwa 30 m² bei einem Gewicht von 16 bis 20 t, die bewegt werden mussten.

"Unsere Aufgabe bestand darin, die Öffnungen zu schneiden, die Teile auszubauen und seitlich zu lagern", erläutert Findeis. "Selbstverständlich haben wir die Aufgabe übernommen, die Decken abzubolzen und die Absturzkanten zu sichern. Das dazu erforderliche Material hat uns der Auftraggeber zur Verfügung gestellt."

Die rund 800 kg schweren Betonteile wurden mit einem Portalkran und Kettenzug gesichert, ausgebaut und in den jeweiligen Etagen über den anderen Unterzügen im Gebäude gelagert.

Für die Sägearbeiten kam eine Wandsäge Hilti DST 20-CA und für die Eckbohrungen eine Hilti DD-350 zum Einsatz. Die Arbeiten pro Deckenöffnung umfassten rund 20 m² Schnittfläche und etwa fünfeinhalb Bohrmeter je Geschoss (insgesamt vier) sowie etwa 25 m² im Erdgeschoss aufgrund doppelten Estrich- beziehungsweise Bodenaufbaus.

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