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Innovationspreis in der Kategorie "Bauen" erhalten

Die Adam Hörnig Baugesellschaft hat den Innovationspreis in der Kategorie "Bauen" für die innovative VCT VARIOKIT-Kragarmbahn erhalten.

Von ABZ
Gewinner nutzt VCT
Die VCT VARIOKIT-Kragarmbahn ermöglichte den Bau der Talbrücke Thulba mit verkürzter Bauzeit und einer höheren Lebenszeit. |

München (ABZ). – Die Adam Hörnig Baugesellschaft mbH & Co. KG (AHA) hat am 6. April 2025 im Zuge der bauma, der größten Messe der Baubranche, den Innovationspreis in der Kategorie "Bauen" gewonnen – und das mit der wegweisenden VCT VARIOKIT-Kragarmbahn von Peri.

Diese Auszeichnung hebe nicht nur die Innovationskraft hervor, sondern auch den praxisorientierten Nutzen, den VCT beim Bau von Stahlverbundbrücken mit sich bringt.

Der bauma Innovationspreis 2025, der in Kooperation von Messe München, VDMA und den Baufachverbänden HDB, ZDB sowie bbs vergeben wird, ehrt herausragende Technologien in den Bereichen Klimaschutz, Digitalisierung, Maschinentechnik, Bauen und Forschung. Aus insgesamt 208 Einreichungen haben sich 52 Beiträge für die Endrunde qualifiziert, aus denen die Jury wiederum 15 Nominierte auswählte.

Die Bewertung erfolgte anhand von Praxisnähe, wirtschaftlichem Potenzial, Digitalisierungsgrad, Umweltaspekten sowie Ressourceneffizienz und der Humanisierung des Arbeitsplatzes. Mit der neuen Verbundbrücken-Bauweise konnte AHA in der Kategorie "Bauen" überzeugen und setzte sich dabei gegen hochkarätige Wettbewerber durch.

Im Rahmen des Ersatzneubaus der mehr als 50 Jahre alten Talbrücke Thulba an der BAB A 7 zwischen Fulda und Würzburg hat AHA auf eine völlig neue Konstruktionsmethode gesetzt und wird dafür beim zweiten Stahlverbund-Überbau die VCT VARIOKIT-Kragarmbahn von Peri einsetzen.

Durch die Verwendung eines unterhalb des Überbaus fahrenden Schalungssystems kann der Fahrbahnbelag ohne Durchdringungen realisiert werden – ein Verfahren, das nicht nur die Qualität des Bauwerks verbessert, sondern auch die Bauzeit erheblich verkürzt und Verkehrsbehinderungen reduziert, heißt es. Die innovative Methode bringt zahlreiche Vorteile mit sich – wie zum Beispiel eine weitestgehend störungsfreie Fahrbahnplatte.

Die fehlenden Durchdringungen verhindern Rissbildungen und sorgen für eine gleichmäßige Belastungsverteilung. Außerdem ermöglicht der freie Zugang von oben effizientere Bewehrungsarbeiten, wodurch die Fertigstellungszeiten eines Bauprojekts insgesamt deutlich reduziert werden.

Unterm Strich bedeute das ein Plus in den Bereichen Nachhaltigkeit und Verkehrssicherheit: Verkürzte Bauzeiten führen auch zu einer verbesserten CO2-Bilanz während der Bauphase. Durch den nahezu störstellenfreien Bau der Fahrbahnplatte wird wiederum die gesamte Lebensdauer der Brücke verlängert, was die gesamte CO2-Bilanz des Bauwerks positiv beeinflusse.

Die Adam Hörnig Baugesellschaft setzt laut eigener Aussage mit diesem innovativen Konzept bewusst neue Impulse im Brückenbau. Die Entscheidung für den Einsatz der VCT VARIOKIT-Kragarmbahn von Peri zeige den unermüdlichen Anspruch, traditionelle Bauverfahren zu hinterfragen und durch moderne, ressourcenschonende Techniken zu ersetzen.

Peter Wagner, Bereichsleiter Brücken- und Ingenieurbau bei AHA, betont dementsprechend: "Wir sind nie mit dem Status quo zufrieden. Mit der neuen Auskragbrücke haben wir die Chance, unsere Projekte und Methoden weiterzuentwickeln und einen wichtigen Beitrag zur Innovation in der Branche zu leisten."

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