Zum Inhalt springen

Neue und leistungsstarke Anlagen stehen im Fokus der Schweizer

Gipo präsentiert auf der bauma in München drei leistungsstarke Brecheranlagen, darunter die innovativen Modelle GIPO P 101 GIGA und GIPO P 111 GIGA.

Von ABZ
Gipo
Das neue Modell P 101 GIGA von Gipo verfügt über einen Prallbrecher-Einlauf von 970 x 800 mm und einen Rotordurchmesser von 1100 mm sowie eine Zwei-Deck-Nachsiebmaschine und Leichtstoffausscheidung mit Windsichter. | Foto: GIPO

Seedorf/Schweiz (ABZ). – Gipo präsentiert sich auf der bauma in München mit drei leistungsstarken Anlagen, darunter neue Brechermodelle, die laut Aussage des Unternehmens durch innovative Technik und höchste Leistungsfähigkeit die Besucher begeistern sollen.

Da ist zum Beispiel der bewährte GIPO P 130 GIGA und der GIPO P 131 GIGA. Ergänzt wird das Duo durch den neuen GIPO P 101 GIGA und den GIPO P 111. Gerade durch die beiden letztgenannten Modelle will GIPO glänzen und seine erfolgreiche und bewährte Prallbrecher-Serie fortsetzen. "Kompakt, flexibel und zukunftsweisend", das sind die entscheidenden Merkmale dieser neuen Brecher-Generation so Gipo.

Das besondere Antriebssystem und der Eisenaustrag in Quer- oder Längsrichtung sollen maximale Anpassungsfähigkeit für jede Aufgabe bieten, erklärt die Firma.

Jeder Besucher ist am Stand im Freigelände Nord FN.919/9 willkommen, um sich über die neuesten Innovationen und Entwicklungen zu informieren. Zusammen mit den Außendienstmitarbeitern und Vertretungen erwarten die Verantwortlichen von Gipo spannende Begegnungen sowie gute Gespräche mit Kunden, Lieferanten und Interessenten.

Überhaupt: Qualität, Zuverlässigkeit und Leistung sind aus Sicht von Gipo die wesentlichen Eckpfeiler des Erfolgs der vergangenen Jahrzehnte. Das im schweizerischen Seedorf am Vierwaldstätter See beheimate Unternehmen gilt als Erfinder der raupenmobilen und vollhydraulischen Brechanlagen, sagt Gipo von sich selbst. Die umfangreiche Produktpalette der raupenmobilen Prallbrechanlagen zeige, dass das Unternehmen in seiner mehr als fünfzigjährigen Geschichte Kunden in aller Welt überzeugen konnte.

Zwei neue Prallbrecher

Auf Basis dieser Erfahrungen beginnt nun ein neues Kapitel: Mit den Modellen GIPO P 101 GIGA und GIPO P 111 GIGA werden zwei neue Prallbrecher vorgestellt, die ohne Übertreibung als bahnbrechend bezeichnet werden können. Vor allem die Zielsetzungen waren klar definiert: weniger Gewicht, weniger Kraftstoffverbrauch bei noch weniger Emissionen, platzsparende und zielgerichtete Anordnung aller Aggregate, mit Genset (Antrieb rein elektrisch über Netzstrom oder über Dieselaggregat das Strom erzeugt), eine alternative und energieeffiziente Antriebsmöglichkeit sowie der Eisenaustrag in Quer- oder Längsrichtung.

Die neue GIPO P 101 GIGA weist einige technische Features auf, die die Leistungsfähigkeit dieses neuen Modells deutlich unterstreichen: Dazu zählen der sehr robust konzipierte Prallbrecher mit einem Prallbrecher-Einlauf von rund 970 x 800 mm und einem Rotordurchmesser von 1100 mm sowie die Zwei-Deck-Nachsiebmaschine und die Leichtstoffausscheidung mit Windsichter.

Mit der separaten Zwei-Deck-Vorabsiebung wird die Endproduktqualität durch das Ausscheiden verschleißintensiven Feinmaterials, plattigen Korns und vorhandener Verunreinigungen entscheidend verbessert. Zugleich wird die Brechleistung erhöht und der Verschleiß reduziert. Als Aufgabeleistung werden rund 250 t/h, als Antriebsleistung 331 kW angegeben. Der Motorraum für den diesel- oder elektrisch-hydraulischen Antrieb befindet sich jetzt, leicht zugänglich, direkt mittig auf dem Brecher.

Mit einem Gesamtgewicht ohne Nachsiebeinheit von circa 38.000 kg (mit Nachsieb rund 46.000 kg) und einer Anlagenhöhe von 3 140 mm eigne sich das Gipo-Modell hervorragend für einen schnellen und problemlosen Transport. Gewichtsoptimiert, flexibel und schnell im Einsatz bei hoher Transportmobilität, genau das zählt in der Kompaktklasse, die mit der GIPO P 101 GIGA einen neuen und äußerst kompetenten Mitstreiter gefunden hat. Das neue Modell passt übrigens genau in die Lücke zwischen den Prallbrecher-Modellen GIPO P 90 und GIPO P 100, die auch weiter im Programm bleiben.

Mit der GIPO P 111 GIGA bietet GIPO nun einen Prallbrecher an, der sich ideal zwischen den beiden Modellen GIPO P 100 und GIPO P 131 positioniert. Das Transportgewicht liegt bei 59.000 kg mit Nachsiebeinheit, ohne bei 50.000 kg. Die Aufgabeleistung beträgt je nach Material bis zu 300 t/h, die Antriebsleitung erreicht 430 kW.

Technische Merkmale überzeugen

Die technischen Merkmale überzeugen auch hier, versichert der Hersteller: Robuster Prallbrecher mit einem Prallbrecher-Einlauf von 1070 x 800 (920) mm und einem Rotordurchmesser von 1200 mm sowie Zwei-Deck-Nachsiebmaschine und Leichtstoffausscheidung mit Windsichter – nicht zu vergessen die separate Zwei-Deck Vorabsiebung. Wie bei der GIPO P 101 GIGA gelten die gleichen Gipo-Ansprüche, was die Qualität des Stahlbaus, der Aufbereitungsaggregate und der Antriebsmöglichkeiten anbelangt. Die moderne und ausgereifte Genset-Variante als diesel-elektrischer Antrieb kombiniert höchste Energieeffizienz mit beeindruckender Unabhängigkeit. Damit wird auch dieses Modell zu einem umweltfreundlichen Allrounder, der in dieser Ausstattung zukünftige Emissionsanforderungen problemlos erfüllen wird.

Die beiden neuen Prallbrecher-Modelle kennzeichnen nach dem Willen von Gipo eine neue Prallbrecher-Generation, die auf Basis der bewährten Gipo-Qualitäten zukunftsweisend ist. "Konzentration auf das Wesentliche", so könnte das neue Motto lauten, das einen entscheidenden Aspekt in der Gipo-Philosophie nicht vergisst: Individuelle, auf den Kunden zugeschnittene Lösungen werden immer ein Gipo-Markenzeichen bleiben, so das Unternehmen.

Dieses große Portfolio an Anlagen war 1973, als die Firma in einer kleinen Werkstatt in Seedorf begann, sicher nicht absehbar. Damals entwickelten sich langsam, aber kontinuierlich die Emil Gisler AG und die Gipo AG zu tollen Unternehmen. Emil Gisler und seine Frau Elisabeth Gisler-Muff gründeten 1973 ein kleines Unternehmen für Reparaturarbeiten an Tunnelvortriebsmaschinen.

Den bedeutendsten Meilenstein setzte Emil Gisler 1982, als er für die Schweizer Aggregat AG die erste raupenmobile Brechanlage produzierte – ein fahrbarer Steinbrecher in der Größe eines Raupenbaggers, der bis dahin als erster seiner Art galt.

Der dahinterstehende und sicherlich einmalige Gedanke: Die Brechanlage soll zum Material und nicht das Material zur Brechanlage kommen. 1986 präsentierte Gisler als erster und einziger Aussteller auf der bauma in München eine raupenmobile Brechanlage.

Die Emil Gisler AG und die Gipo AG setzen bis heute in der Aufbereitungstechnik nach eigener Darstellung immer wieder neue Maßstäbe.

Die Gipo AG entwickelt und konstruiert heute als einziger Schweizer Hersteller Aufbereitungsanlagen speziell für die Industriebereiche Steine und Erden sowie für die Recyclingbranche. Heute sind weltweit mehr als 1000 Anlagen in Betrieb. Zum Produktportfolio gehören neben raupenmobilen Brech- und Siebanlagen auch stationäre Anlagen und Anlagenkomponenten sowie ein bekannt zuverlässiger Service.

ABZ

ABZ

Gebaut wird überall, und das zu jeder Zeit! Die Allgemeine Bauzeitung begleitet das gesamte Baugewerbe. Schnell, sachlich und neutral - so sind wir Deutschlands meistgelesene Baufachzeitung geworden.

Alle Artikel

Weitere in Messen und Veranstaltungen

Alle anzeigen

Weitere von ABZ

Alle anzeigen