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Dino-Saugbagger erschließen Tiefbauunternehmen neue Anwendungsbereiche

Dino-Saugbagger von MTS erschließen Tiefbauunternehmen neue Einsatzgebiete. Unterschiedliche Modelle optimieren Leistung, Flexibilität und Anwendungsbereiche.

Von ABZ
Große Modellvielfalt
Je nach MTS-Saugbaggermodell und Einsatzzweck können drei verschiedene Kraftarmmodelle ausgewählt werden: Powerarm, Megaarm und Evoarm. | Foto: MTS

Germersheim (ABZ). – Der Saugbaggermarkt wächst und ist dem innerstädtischen Tiefbau längst entwachsen. Nach eigenen Angaben haben technologische Entwicklungen der MTS Mobile Tiefbau Saugsysteme GmbH dafür die Basis geschaffen.

So hätten in den vergangenen Jahren mehr und mehr Tiefbau-Unternehmen neue Anwendungsbereiche aus Umwelt, Industrie und Sanierung erschließen können.

Saugbagger sind unter anderem dort im Einsatz, wo andere Baumaschinen nicht eingesetzt werden dürfen oder nicht nah genug an den Einsatzort heranreichen, informiert MTS. Das sei zum Beispiel beim Freilegen von Gas-, Wasser- und Telefonleitungen der Fall. Auch beim Absaugen von Kies von Flachdächern oder von Abbruchmaterial beim Gebäuderückbau sollen die Systeme Verwendung finden..

Der Hersteller bietet seine Dino-Saugbagger in verschiedenen Modellvarianten und Konfigurationen an. Der DinoCity ist nach eigener Auskunft das kompakteste Saugbagger-Modell. Er sei wendig, besonders schallisoliert und biete eine kraftvolle Saugleistung. Er soll sich daher für den innerstädtischen Bereich eignen, insbesondere für sensible Wohngebiete.

Der Dino12 ist eine der Modellvarianten von MTS. Er soll mit 12 m³ die größte Behälterkapazität und mit einem 8 x 4 32-Tonnen-Fahrgestell die höchste Zuladung bei optimaler Lastverteilung bieten. Von allen MTS-Saugbaggermodellen kommt man mit dem Dino12 mit der geringsten Anzahl an Kippvorgängen aus. Mit optionalem Tridem-Fahrgestell und gelenkter Nachlaufachse wird er außerdem beeindruckend manövrierfähig, verspricht MTS. Je nach Einsatzschwerpunkt könne aber auch ein Dino mit 4,5 oder 6 oder 8 m³ die passende Wahl sein. Der Dino 4.5 werde typischerweise für Aushubarbeiten in eng bebauten Städten eingesetzt.

Ob auf Raupe für den Einsatz in unwägbarem Gelände oder als Zweiwege-Fahrzeug für Schotteraustauscharbeiten – was technisch machbar ist, kann von MTS auch individuell produziert werden, so das Unternehmen.

Nach eigener Darstellung gilt für alle Saugbagger von MTS, dass sie intelligente, leistungsfähige und langlebige Technik besitzen. Hierzu zählt auch deren Saugtechnologie mit einer leistungsstarken Ventilatorentechnik. Die Saugleistung kommt laut MTS insbesondere auf langen Saugstrecken nahe an die der Dreifach-Ventilatoren heran.

Das Luftführungs- und Filtersystem sei aufgrund seiner einzigartigen Funktionalität und Leistung marktführend. Die Abreinigung des Staubfiltersystems sei optimal elektronisch gesteuert und ermögliche dadurch eine bis zu 30 % höhere Saugleistung bei gleicher Antriebsleistung. Selbst beim Saugen von nassen und feuchten Materialien werde dadurch eine konstante Saugleistung gefördert.

Mit den flexiblen, hydraulischen Kraftarmen von MTS lässt sich der Saugschlauch funkgesteuert auf und ab führen und bis zu 180° schwenken, erklärt der Hersteller. Zur Kraftarm-Familie gehören der PowerArm, der MegaArm und der EvoArm. Sie unterscheiden sich im Wesentlichen durch ihre Reichweite und Gelenkigkeit.

Die Saugaufbauten sollen zu allen Trägerfahrzeugmarken passen. Ob Volvo, Mercedes-Benz, MAN, Scania, Renault, Iveco oder eine andere Marke – es sei nicht nur eine Frage des Geschmacks, sondern auch eine Frage des Einsatzbereichs, für welches Trägerfahrzeug bei einem MTS-Saugbagger der Kunde sich entscheide.

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