Güstrow (dpa). – Die umfangreichen Restaurierungsarbeiten an Dach und Außenfassade des Güstrower Schlosses sollen Ende 2024 weitgehend abgeschlossen sein. Vermutlich werde dann noch die eine oder andere Stelle des Renaissance-Ensembles aus dem 16. Jahrhundert eingerüstet sein, und auch die Schlossbrücke werde erst 2025 fertig, sagte Claudia Henning, zuständige Projektmanagerin beim Staatlichen Bau- und Liegenschaftsamt Schwerin bei einem Vorort-Termin in Güstrow. Aber die meiste Arbeit sei Ende kommenden Jahres getan. Man halte sich bei der Restaurierung an historische Quellen wie Fotos, Bauunterlagen und Pläne. "Wir wollen kein Walt Disney", sagte Henning, deren Großvater, Johannes Henning, schon als Maurer- und späterer Baumeister 1923 Grundrisse für Restaurierungsarbeiten am Schloss anfertigte. Bauforscher Tilo Schöfbeck und Restaurator Matthias Zahn betonten die Einzigartigkeit des Schlosses in Deutschland und Mitteleuropa. "Der vorhandene historische Fotobestand ist fantastisch", so Schöfbeck.
dpa
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