Holzgünz (ABZ). – Die Joma Dämmstoffwerk GmbH hat einen patentierten, passivhauszertifizierten Jalousiekasten sowie einen neuen Rollladenkasten entwickelt. Beide Verschattungssysteme sind komplett von der Joma-AirPor-Wärmedämmung umschlossen und sollen sich nahtlos in Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS) integrieren lassen.
Die Jalousie- und Rollladenkästen des Herstellers wurden speziell für die Anforderungen von Niedrigenergiehäusern geschaffen. Weil sich die Elemente immer in der Dämmebene befinden, werden Wärmebrücken nach eigenen Angaben auf ein Minimum reduziert. Um einen Anschluss an das Fensterprofil gewährleisten zu können, wird die Dämmung passgenau an das Profil angepasst.
"Unsere Jalousie- und Rollladenkästen sind ein echter Renner und bieten auch jede Menge architektonische Freiheiten", sagt Joma-Geschäftsführer Matthias Mang. Er verweist auf ein Referenzprojekt in Friedrichshafen: Beim Neubau eines fünfgeschossigen Wohn- und Geschäftshauses der Fränkel AG waren die Ansprüche besonders hoch. Eine Fassade mit Engadiner Laibung an den Fenstern und spitzwinkligen Ganzglasecken sollte realisiert werden, und die Verschattung musste unsichtbar in die Gebäudehülle integriert werden.
Das Spiel von Licht und Schatten durfte dabei nicht auf Kosten der Wärmedämmung gehen, denn der Neubau war als KfW-55-Effizienzhaus geplant. Die Lösung hatte Joma mit dem AirPor-Jalousiekasten.
Großes Potenzial sieht Mang für die Joma-Verschattungssysteme nicht nur im Neubau, sondern auch in der Sanierung.