Heidelberg (dpa). – Der Baustoffhersteller HeidelbergCement hat im abgelaufenen Geschäftsjahr trotz sinkender Zementverkäufe mehr Umsatz gemacht als im Vorjahr. Die Erlöse stiegen im Jahr 2019 um 4,3 Prozent auf knapp 18,6 Milliarden Euro, wie das Unternehmen vor Kurzem in Heidelberg mitteilte. Dabei profitierte HeidelbergCement von Preiserhöhungen. Der Umsatz verfehlte die Erwartungen des Konzerns leicht. HeidelbergCement begründete dies mit geringeren Umsätzen aus dem Handelsgeschäft, besonders des Brennstoffhandels mit Drittkunden. Das Ergebnis des laufenden Geschäftsbetriebs vor Abschreibungen konnte der Baustoffhersteller jedoch deutlich steigern – es legte um 15,5 Prozent auf knapp 3,6 Milliarden Euro zu. Inklusive Wertberichtigungen nahm das Ergebnis um 8,8 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro zu. Die Nettofinanzverschuldung konnte HeidelbergCement im Schlussquartal noch einmal reduzieren. Zum Jahresende sank sie auf 7,1 Milliarden Euro, HeidelbergCement hatte als Ziel zuletzt 7,4 Milliarden Euro ausgegeben.
dpa
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