Ehingen (ABZ) | Die Hiap Heng Group hat nach Angaben von Liebherr am 2. August ihren ersten Liebherr-Mobilbaukran übernommen. Mit dem MK 88-4.1E erweitert das in Singapur ansässige Unternehmen seinen Fuhrpark um einen Mobilbaukran für Einsätze auf Baustellen mit begrenztem Platzangebot.
Die 1983 gegründete Hiap Heng Group ist nach eigenen Angaben in den Bereichen Bauwesen, Infrastruktur, Marine, Industrie und Energie tätig. Der Fuhrpark umfasst mehr als 100 Großgeräte, darunter Mobilkrane, Raupenkrane und Arbeitsbühnen. Mit dem MK 88-4.1E steigt das Unternehmen in den Bereich der Mobilbaukrane ein.
»Die Bauindustrie entwickelt sich kontinuierlich weiter. Begrenzte Platzverhältnisse in urbanen Räumen stellen Projektverantwortliche zunehmend vor komplexe Herausforderungen. Unsere Auftraggeber erwarten sichere und wirtschaftliche Lösungen. Der MK 88-4.1E ergänzt unser Leistungsportfolio gezielt«, sagt Joyce Foo, CEO der Hiap Heng Group.
Der senkrechte Turm des MK 88-4.1E ermöglicht laut Herstellerangaben Arbeiten direkt am Bauwerk und über Störkanten hinweg. Dadurch können Arbeitsradien mit geringem Platzbedarf realisiert werden. Die asymmetrische Abstützung und die geringe Stellfläche sollen den Einsatz auch in dicht bebauten Innenstädten ermöglichen. Joyce Foo ergänzt: »Dank seiner Vielseitigkeit können wir künftig Projekte unterstützen, die bislang aufwendigere Konzepte erfordert hätten. Dazu zählen beispielsweise Hubaufgaben beim Bau oder der Instandhaltung von Bürogebäuden, Schulen, Krankenhäusern, Einkaufszentren, bei Infrastrukturprojekten sowie unterschiedlichsten Installationsarbeiten.«
Nach Angaben von Liebherr werden Bauprojekte in Singapur zunehmend in verdichteten urbanen Räumen umgesetzt. Der MK 88-4.1E ist für solche Einsatzbedingungen ausgelegt.
Bei der Entscheidung für den Kran spielte nach Unternehmensangaben auch die Bedienung während der verschiedenen Einsatzphasen eine Rolle. Transport, Aufbau und Betrieb können demnach von einer Person durchgeführt werden. Der Taxikran ist laut Liebherr ohne zusätzliche Transporteinheiten innerhalb kurzer Zeit einsatzbereit.
Der MK 88-4.1E verfügt nach Herstellerangaben über eine hohe Traglast, große Reichweiten und eine präzise Steuerung. Dadurch können Hebevorgänge auf unterschiedlichen Baustellen durchgeführt werden. Laut Liebherr sind teilweise Einsätze auf mehreren Baustellen an einem Tag möglich.
»Mit dem MK 88-4.1E können wir Projekte wirtschaftlicher unterstützen und Vorbereitungszeiten deutlich verkürzen. Besonders wertvoll ist für uns der elektrische Kranbetrieb, der Lärm- und Emissionswerte deutlich reduziert. Nachhaltigere Bauweisen gewinnen in Singapur zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig schaffen die fortschrittlichen Sicherheitssysteme und intelligenten Steuerungstechnologien von Liebherr ein hohes Maß an Vertrauen bei Bedienpersonal und Auftraggebern«, erklärt Joyce Foo.
Der Mobilbaukran wird laut Herstellerangaben von einem Elektromotor angetrieben. Der Betrieb ist demnach mit integriertem Stromaggregat oder mit Baustellenstrom möglich. Optional kann der Kran auch mit 32 Ampere betrieben werden.
Mit der Anschaffung des MK 88-4.1E verbindet Hiap Heng nach eigenen Angaben auch den Beginn einer langfristigen Zusammenarbeit mit Liebherr. »Diese Entscheidung unterstreicht unser langfristiges Bekenntnis zu Innovation, Sicherheit und Produktivität. Wir investieren nicht nur in moderne Maschinen, sondern auch in die Zukunft unserer Mitarbeitenden und Geschäftspartner. Gemeinsam mit Liebherr möchten wir neue Möglichkeiten erschließen und die Weiterentwicklung intelligenter Hebelösungen aktiv begleiten«, betont Joyce Foo.
Neben der Technik seien für Hiap Heng auch Kundendienst, technisches Know-how, Anwenderschulungen und eine langfristige Zusammenarbeit wichtige Faktoren gewesen. »Wir schätzen die Ingenieurskunst und Innovationskraft von Liebherr seit vielen Jahren. Die Qualität und Zuverlässigkeit der Krane überzeugen weltweit. Mit dieser Zusammenarbeit schaffen wir die Grundlage, um unsere Kunden auch künftig mit modernen und leistungsfähigen Hebelösungen zu unterstützen«, berichtet Joyce Foo.
