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Hochwasserschutz kommt voran

Die Hochwasserschutzarbeiten in Döbeln, teilweise finanziert durch EU-Mittel, schreiten voran. Eine 200 m lange Schutzwand wurde errichtet, um künftige Fluten zu verhindern.

Von dpa

Döbeln (dpa). – Die Arbeiten an der neuen Hochwasserschutzanlage in Döbeln schreiten voran. Im Zuge der Baumaßnahme wurde eine rund 200 Meter lange Hochwasserschutzwand zwischen Klinikum und Oberbrücke errichtet, wie das Umweltministerium mitteilte.

Zudem sind die Uferbereiche erosionssicher gestaltet worden. Die Kosten von rund 10 Millionen Euro werden finanziert durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und Steuermittel aus dem sächsischen Haushalt.

Die Hochwasser der Mulde in den Jahren 2002 und 2013 hatten Döbeln besonders schwer getroffen und Schäden von insgesamt fast 240 Millionen Euro verursacht. Allein beim Augusthochwasser 2002 wurde fast die Hälfte des bebauten Stadtgebietes von Döbeln überschwemmt. Die Innenstadt stand teilweise mehr als 3,50 Meter unter Wasser, 37 Häuser mussten abgerissen werden. Seit vielen Jahren wird an den Schutzanlagen in Döbeln gebaut.

dpa

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Die dpa (Deutsche Presse-Agentur) ist eine der größten unabhängigen Nachrichtenagenturen weltweit. Sie liefert tagesaktuelle Texte, Bilder, Videos und Audios an Medien sowie Unternehmen und betreibt weltweite Korrespondentenbüros.

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