Dortmund (ABZ). – Für die passende Ladungssicherung bei Schwerlasttransporten hat das Transportunternehmen August Alborn aus Dortmund bei der Ausstattung eines neuen Scheuerle K25 L Plattformwagens auf spezielle Zurrpunkte vom Typ ACP-TURNADO des Herstellers Rud gesetzt.
Der Schwerlastspezialist Alborn transportiert mit dem Scheuerle-Modul Lasten von mehr als 400 t, darunter Schienenfahrzeuge, Transformatoren und Anlagenteile. Laut Helmut Alborn, Geschäftsführer des Dortmunder Unternehmens, bietet das tiefliegende Schwerlastmodul aufgrund seiner großen Spurbreite rund 10 % mehr Stabilität als vergleichbare marktübliche Modelle.
Bei der Ladungssicherung kommen die ACP-TURNADO Zurrpunkte in der Nenngröße M36 zum Einsatz. Nach Herstellerangaben handelt es sich dabei um den leistungsstärksten Zurrpunkt in dieser Größenordnung am Markt. Die Belastbarkeit liege etwa 30 % höher als bei vergleichbaren Zurrpunkten und erreicht eine Rückhaltekraft von etwa 25.000 daN. Die aus hochfestem Stahl gefertigten Zurrpunkte wurden ursprünglich als Anschlagpunkte für das Heben schwerer Lasten konzipiert. Eine technische Besonderheit ist die integrierte Federmechanik, die dafür sorgt, dass sich der Bügel stets in Zugrichtung ausrichtet. Kombiniert werden die Zurrpunkte bei der Ladungssicherung mit ICE Zurrketten der Güteklasse 12, die ebenfalls eine Lashing Capacity von 25.000 daN aufweisen.
Da es sich um schraubbare Zurrpunkte handelt, können diese je nach Transportgut flexibel positioniert werden. Für diese Anwendung wurde das Rahmendesign des Schwerlastmoduls in Abstimmung zwischen Rud und TII Scheuerle angepasst. Der Hersteller des Transportfahrzeugs integrierte ausreichend Durchgangsbohrungen und verstärkte den Rahmen, um die sichere Befestigung der Zurrpunkte zu gewährleisten.
In einem Testlauf wurde die Verzurrungslösung unter Praxisbedingungen erprobt. Der Scheuerle K25 L Plattformwagen transportierte dabei eine 215 t schwere Probelast, die mit den ACP-TURNADO Zurrpunkten und den ICE Zurrketten gesichert war. Der Transport verlief laut Beteiligten ohne Unterbrechungen und bestätigte die Alltagstauglichkeit der Lösung.