Berlin (ABZ). – Am 25. Juni 2025 kamen die Mitglieder des Verbands der deutschen Holzwerkstoffindustrie (VHI) zur jährlichen Mitgliederversammlung in Berlin zusammen.
Zum Auftakt fand nach Verbandsangaben ein parlamentarisches Frühstück im Bundestag statt, zu dem die Branche Bundestagsabgeordnete aus den Wahlkreisen der Standorte sowie Fachpolitiker eingeladen hatte. In einem Impulsvortrag verdeutlichte der Präsident des VHI, Dr. Jan Bergmann, die Herausforderungen und Kernanliegen der Branche.
Dazu zählen nach seiner Auffassung die Stärkung der stofflichen Verwertung von Holz in Form der Kaskadennutzung, die Ankurbelung der Baukonjunktur, wettbewerbsfähige Energiepreise, Entlastung von bürokratischem Aufwand sowie die Förderung des ländlichen Raums. Im weiteren Verlauf der Veranstaltung wurde einstimmig beschlossen, den VHI von "Verband der Deutschen Holzwerkstoffindustrie" in "Verband Holzwerkstoff- und Innentürenindustrie" umzubenennen, wobei die Abkürzung VHI unverändert bestehen bleiben soll.
Zudem wurden die Wahlen zu neuen Vorsitzenden von zwei Fachgruppen und zum Vorstand durchgeführt, informiert der Verband. Zum neuen Vorsitzenden der Fachgruppe Innentüren wurde Dominic Herbers (Herholz) gewählt, der damit Wolfgang Grauthoff (Grauthoff Türengruppe) ablöst.
Jürgen Steinscherer (Deceuninck Germany) wurde zum neuen Vorsitzenden der Fachgruppe WPC gewählt. Horst Walther (Naturinform) trat nach vielen Jahren als Vorsitzender nicht mehr an. Zum neuen VHI-Vorstand gehören: Dr. Jan Bergmann als Präsident sowie Dorothee Flötotto (Sauerländer Spanplatten), Stefan Zinn (Pfleiderer), Philipp Sprockhoff (Egger), Michael Betz (Sonae Arauco), Markus Büscher (Blomberger Holzindustrie) und Jürgen Steinscherer (Deceuninck Germany).