München (ABZ). – Mit einem Großprojekt beschäftigt MOD21, Anbieter im Bereich zukunftsfähiges Bauen mit nachhaltigen Lösungen, im Jahr 2024: Gebaut werden soll eine weitere Gemeinschaftsunterkunft für 246 Menschen in München.
Damit setzt das Unternehmen seinen Erfolg von 2023 fort. Im vergangenen Jahr konnte MOD21 nach eigenen Angaben einem Gesamtumsatz von 27 Millionen Euro erwirtschaften. Auch in 2024 bleibt das Unternehmen auf der Erfolgsspur: mit weiteren Bauvorhaben im Bildungs- und Sozialwesen, weiterem Wachstum, einer neuen Bautechnologie – und der Nominierung für einen prestigereichen Nachhaltigkeits-Award.
Die Stadt München hat dem Modulbau-Startup einen Auftrag für eine weitere Gemeinschaftsunterkunft in Millionenhöhe erteilt. Mit der modularen Holzbauweise entspricht die neue Unterkunft den Anforderungen an nachhaltiges Bauen, mit einer voraussichtlichen CO2-Einsparung von 99 % im Vergleich zur herkömmlichen Bauweise. Die Quadratmeter verteilen sich dabei auf drei Etagen.
"Die Zusage für dieses Projekt sowie die aktuelle Auftragslage bestärken uns in unserem Weg. Denn die Entwicklung der neuen MOD21-Modulserie trifft für den Bereich Unterkunft und Wohnen auf ein großes Interesse in der Immobilienbranche", erklärt Theodor Kaczmarczyk, Geschäftsführer von MOD21.
Die neue Unterkunft in München ist bereits die zweite ihrer Art. Die erste, eine dreigeschossige Pavillonanlage mit Raum für 180 Menschen in Holzmodul-Bauweise und einem Auftragsvolumen von über 9,4 Millionen Euro, wurde im Januar 2024 bereits nach nur acht Monaten abgeschlossen. Darüber hinaus konnte das Unternehmen im Jahr 2023 den Bau einer Kindertagesstätte in Eisingen abschließen – auf rund 532 m² Bruttogeschossfläche können die örtlichen Kinder seit vergangenem September spielen und sich entwickeln.
Für das aktuelle Jahr stehen vier weitere, größere Bauvorhaben auf der Agenda, für die MOD21 bereits den Zuschlag hat: das Kinderhaus Reutlingen (810 m²), die Kita Rüdersdorf bei Berlin (834 m²), ferner der Kinderhort Stralsund (1870 m²) sowie die Montessori-Schule in Strausberg bei Berlin (936 m²) – die erste Schule im Portfolio von MOD21. Insgesamt verzeichnete MOD21 für das Jahr 2023 einen kumulierten Auftragswert von über 20 Millionen Euro.
Auch für das laufende Jahr sind die Perspektiven für MOD21 nach eigenen Angaben sehr gut. Angesichts multipler Problemstellungen für die Bauwirtschaft, insbesondere in puncto Nachhaltigkeit und schnelle Verfügbarkeit bei unvorhersehbaren Kostensteigerungen, sind neue Ansätze des Bauens gefragt – der modulare Holzbau zeigt, was möglich ist und wird damit für Investoren attraktiv.
"Im Zuge der aktuellen Diskussion um fehlenden Wohnraum und der Bedeutung nachhaltigen Bauens ist die modulare Holzbauweise ein in jeder Hinsicht zukunftsfähiges Konzept – das erkennt und fördert auch die Bundesbauministerin Klara Geywitz. Mit Hilfe unserer Modulserie wird die zügige Errichtung funktionaler Gebäude mit kurzem Vorlauf ermöglicht und Kommunen bei der Bewältigung dieser Problemstellungen unterstützt. Und das ist nur der Anfang", erklärt Theodor Kaczmarczyk, Geschäftsführer von MOD21.
Neben zahlreichen neuen Projektoptionen in der Pipeline und einer deutlichen Produktionsaufstockung stehe für das Unternehmen in 2024 die Investition in technologischen Fortschritt und die Erweiterung der Kapazitäten um eine neue CLT-Fertigungslinie im Zentrum.
Hiermit können Module künftig nicht nur in Holzrahmenbauweise mit KVH, sondern auch in massiver Holzbauweise mit CLT erstellt werden. Dies ermöglicht MOD21 mehr Flexibilität, um noch besser auf die Bedürfnisse des Marktes zu reagieren.
Ab sofort können hybride Konstruktionen beider Fertigungslinien in einem Unternehmen gefertigt werden – eine Seltenheit in der europäischen Modulbaubranche.