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Hydrema setzt auf 14-Tonnen-Mobilbagger

Hydrema fokussiert sich mit dem MX14G auf die 14-Tonnen-Klasse, um mit kompakter Kraft und Vielseitigkeit wirtschaftliche Vorteile über die Lebensdauer zu bieten.

Von ABZ
Hydrema konzentriert sich auf Bauindustrie
Schwere Palettenware verladen oder über Hindernisse hinweg heben – das ist mit dem Modell MX14G kein Problem, versichert der Hersteller Hydrema. | Foto: Hydrema

Flensburg (ABZ). – Der dänisch-deutsche Maschinenbauer Hydrema hat vor mehr als 12 Jahren mit der MX-City-Bagger-Baureihe den Markt für Kurzheck-Mobilbagger neu belebt.

Während andere Hersteller inzwischen auch wieder kleinere Mobilbagger mit weniger als 10 t Betriebsgewicht anbieten, will sich Hydrema nach eigener Aussage weiter auf die 14-Tonnen-Klasse konzentrieren – auch wenn das Unternehmen früher leichtere Modelle im Programm hatte.

Bereits 1996 bot der deutsche Hydrema-Ableger, die ehemaligen Weimar-Werke, mit den Modellen M700, M800 und M900 eine komplette Baureihe von Mobilbaggern mit einem Dienstgewicht ab 7 t an.

Warum das Unternehmen heute keine Bagger in dieser Klasse mehr herstellt, erklärt Martin Werthenbach, Vertriebsleiter von Hydrema Deutschland: "Der MX14G ist so kompakt, dass er sich auch dort noch drehen kann, wo sich gerade mal ein 5-Tonnen-Minibagger dreht", so der Fachmann.

Mit einer Maschine verschiedene Anwendungen abdecken

Laut Herstellerangaben vereint das Modell Kompaktheit, Kraft und Reichweite in einer Maschine. Die Überlegung dahinter: Bauunternehmer können mit einer einzigen Maschine verschiedene Anforderungen abdecken, anstatt mehrere unterschiedliche Geräte vorhalten zu müssen.

Obwohl die Investition in einen MX14G höher ausfällt als bei kleineren Maschinen, soll sich der wirtschaftliche Vorteil laut Hydrema über die Lebensdauer der Maschine deutlich bemerkbar machen.

Als Beispiel nennt Werthenbach eingesparte Transportkosten, wenn keine zusätzlichen Maschinen wie Radlader zur Baustelle gebracht werden müssen. Mit einem Tiltrotator und einer Palettengabel ausgestattet, könne der MX14G auch Aufgaben übernehmen, die über die Möglichkeiten eines Radladers hinausgehen – etwa das Versetzen von Paletten über Hindernisse hinweg. Die Maschinenvariante MX14G verfügt den Verantwortlichen zufolge über 175 PS und eine Hydraulikleistung von 407 l/min, was den Einsatz verschiedener hydraulischer Anbaugeräte ermöglicht.

Auch bei der Kabine auf Komfort gesetzt

In Australien wird das Modell als "Compact Beast" ("kompakte Bestie") bezeichnet, da es trotz seiner kompakten Bauweise viele Komponenten mit dem größeren 20-Tonnen-Modell MX20G teilt: denselben Stahlbau, Motor, hydraulische Pumpen, Unterwagen mit gleichen Achsen und optional den gleichen Fahrantrieb.

Auch bei der Kabine setzt Hydrema nach eigener Aussage auf Komfort. Sie soll die größte in dieser Klasse sein und bietet dem Fahrer denselben Komfort wie im größeren Modell.

"Man stelle sich vor, man fährt einen kompakten Sportwagen mit seinen Leistungen und hat aber den Komfort einer Luxus-Limousine", stellt Werthenbach einen Vergleich an. Die Entscheidung für einen MX14G anstelle eines kleineren Baggers sei letztlich eine Frage der Wirtschaftlichkeit.

"Es ist sicherlich offensichtlich, dass ein MX14G eine höhere Investition ist als ein Bagger in der 7- bis 12-Tonnen-Klasse, aber ich werde in derselben Lebenszeit, die bei einer robusteren Maschine auch noch länger sein kann, wesentlich mehr verdienen", sagt der Vertriebsleiter.

Alle Hydrema-Maschinen vereinen nach Angaben des Hersteller zahlreiche Alleinstellungsmerkmale, die sich auf Arbeitsleistung, Arbeitssicherheit und besonders auf die Effizienz auswirken sollen.

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