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Technologien für höhere Sicherheit

Hyundai Construction Equipment zeigt auf der bauma neue Sicherheitstechnologien wie ferngesteuerte Radlader, HUD-Simulatoren und 360-Grad-Kamerasysteme zur Unfallprävention.

Von ABZ

Tessenderlo/Belgien (ABZ).– In der Indoor-Zone des "Innovation Park" auf dem Hyundai-Stand auf der diesjährigen bauma in München werden laut Unternehmen mehrere wichtige Innovationen gezeigt.

Dazu gehören ein ferngesteuerter Radlader, 2D/3D-Grabsimulatoren, ein Head-Up-Display (HUD)-Simulator und ein Bagger-Gegengewichtsdesign, das zahlreiche Sicherheitsfunktionen verspricht.

Hyundai Construction Equipment Europe (Hyundai CE) wird auf seinem Messestand im "Innovation Park" neue Technologien für künftige Baumaschinengenerationen zeigen – Schwerpunkte sind Maschinensteuerung und Arbeitssicherheit. Im Mittelpunkt des Innovationsparks wird ein ferngesteuerter Radlader HL955A stehen. Vom Messestand in München lässt sich die Schaufel des Radladers, der im Europa-Headquarter im belgischen Tessenderlo arbeitet, bewegen.

Das Fernsteuerungssystem verfügt über neue Funktionen, die trotz der Entfernung von rund 700 km ein besseres Gefühl für die Baustelle vermitteln, heißt es von Herstellerseite. Informationen wie Frontabstand, Schaufelwinkel und Schaufelhöhe werden auf dem Kontrollmonitor angezeigt. Außerdem soll das System über seine Lautsprecher Umgebungsgeräusche wiedergeben, die den Fahrer auf die Bedingungen der Baustelle aufmerksam machen.

Für Notfälle gibt es eine Not-Aus-Taste an der Fernsteuerung. Das System umfasst auch eine Kippschutzfunktion, die mit Hilfe eines Neigungswinkelsensors am Lader ein Umkippen verhindert, wenn die Z-Kinematik angehoben wird. Der Lader ist außerdem mit AAVM+ ausgestattet, der neuesten Version des Advanced Around View Monitoring Systems von Hyundai CE, das per Radar Hindernisse im voraussichtlichen Fahrweg des Laders beim Rückwärtsfahren erkennt. Der HL955A wird mit der neuen Clearview X-Schaufel ausgestattet sein, die KI-basierte Videotechnologie nutzt, um dem Fahrer einen Blick durch die Schaufel auf den Be- oder Entladebereich zu ermöglichen.

Die Besucher des Standes können sowohl die 2D- als auch die 3D-Maschinenführung und -steuerung in einem Baggersimulator im Innovationspark erleben. Das System ist für alle Bagger der A-Serie verfügbar. Außerdem wird eine "Radladerkabine der Zukunft" mit einem Head-up-Display (HUD) zu sehen sein. Geschwindigkeit, Temperaturen und Drücke befinden sich häufig auf Bildschirmen unter der Windschutzscheibe oder an einer Seite der Kabine, außerhalb des Blickfelds des Fahrers.

Das HUD projiziert Betriebsinformationen auf die Frontscheibe, direkt in das Blickfeld des Bedieners. Das Advanced HUD nutzt die Samsung NEO QLED-Technologie, um eine klare Sicht in der Kabine zu gewährleisten, unabhängig von wechselnden Lichtverhältnissen oder dem Blickwinkel des Fahrers.

Das Bagger-Gegengewicht der nächsten Generation von Hyundai wird mit drei Sicherheitsfunktionen ausgestattet sein: Radar-Objekterkennungswarnsystem, Not-Aus-Funktion E-Stop und die Safety-Sight-Warnung zur Erkennung von Personen im Umfeld. Das Radar-Objekterkennungswarnsystem umfasst drei Weitwinkelradare, die links, rechts und hinten am Bagger angebracht sind. Diese sollen in der Lage sein, Personen und Objekte in der Umgebung der Maschine zu erkennen.

Radargeräte sollen robuster als Kameras sein, insbesondere bei schlechten Lichtverhältnissen und schlechter Sicht, und bieten Warn- und Gefahrenzonen rund um das Heck des Baggers. Die Warnungen werden auf dem SAVM-Bildschirm angezeigt, mit Fußgängersymbolen und farbigen Umrandungen für jedes Radar. Die Bediener können bei Bedarf jedes Radargerät unabhängig voneinander ausschalten, wenn sie gezielt in der Nähe eines Hindernisses arbeiten, und die Erfassungsbereiche können an die Gegebenheiten vor Ort angepasst werden.

Die Notstopp-Funktion basiert auf dem Radarwarnsystem für die Objekterkennung. Es handelt sich um ein aktives Sicherheitssystem, das die Verlangsamung und das Anhalten in Abhängigkeit von der Entfernung der erkannten Objekte steuert, wenn der Bagger schwenkt oder fährt, so der Hersteller. Wenn ein Objekt im Warnbereich erkannt wird, soll das System die Maschine abbremsen und bei Bedarf einen Stopp einleiten, wobei der Fahrer im Voraus benachrichtigt wird.

Diese Funktion wird in die SAVM- und Radar-Objekterkennungstechnologien integriert, um Zwischenfälle auf der Baustelle zu vermeiden. Safety-Sight ist ein Warnsystem für Bediener außerhalb der Maschine. Es soll optisch und akustisch warnen, wenn ein Objekt oder ein Arbeiter der Maschine gefährlich nahe kommt, sodass die Arbeiter auf der Baustelle reagieren und sich aus dem Bereich der potenziellen Gefahr entfernen können.

Im Innovationspark wird auch das Smart Around View Monitoring (SAVM)-System zu sehen sein, das jetzt die Daten von sechs Kameras einbezieht, um einen echten 360-Grad-Blick um die Maschine herum zu ermöglichen. Neben den vier Kameras von Hyundais AAVM-System sind zwei weitere Kameras an den hinteren Ecken der Maschine angebracht. Das System nutzt eine KI-basierte Objekterkennungstechnologie, um Fußgänger zu erkennen und Warnungen auszugeben.

Den Besuchern soll demonstriert werden, wie das Unternehmen zahlreiche neue Technologien einsetzt, um potenzielle Unfälle auf der Baustelle zu verhindern. An Stand FM.913 ist Hyundai Construction Equipment zu finden.

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