Münster (ABZ). – Entwickelt als innovative Lösung für KEP-Dienste auf der letzten Meile, präsentiert sich der vollelektrisierte HopOn der Carit Automotive GmbH & Co. KG laut Unternehmensaussage als vielseitiger Helfer – nicht zuletzt für die Arbeit mit Schüttgut unter schwierigen Platzbedingungen.
Der kompakte E-Transporter hat laut Unternehmen neue Features, speziell zugeschnitten auf die Arbeit im Garten- und Landschaftsbau, in der Abfallwirtschaft sowie in der Park- und Friedhofspflege, erhalten. Am 15. März stellt Carit die Kipplösung "The Tipper" in der niederländischen Stadt Den Haag vor, wo im Rahmen einer Versuchsreihe ein ganzes Stadtviertel für Verbrennerfahrzeuge gesperrt wird.
Der HopOn powered by CARIT ist die jüngste Entwicklung des Unternehmens aus Münster. Dabei handelt es sich nicht um ein Lastenrad, sondern um ein leichtes Elektrofahrzeug laut Hersteller mit dem Potenzial, die Zustellung auf der letzten Meile zu revolutionieren und die Arbeit im Garten- und Landschaftsbau sowie in der Grünanlagen-Pflege erheblich zu erleichtern.
Umweltfreundliche Lösung
"Der HopOn-Muldenkipper The Tipper ist eine Bereicherung für unsere Elektrofahrzeug-Flotte", sagt Andreas Knappheide, Geschäftsführer von Carit und weiter: "Wir freuen uns, unseren Kunden eine umweltfreundliche Lösung für ihre Transportbedürfnisse anzubieten. Der Tipper ist vielseitig einsetzbar und ermöglicht es unseren Kunden, ihre Aufgaben effizient und nachhaltig zu erledigen." Der HopOn erfülle mit der neuen Erweiterung vielfältige Anforderungen kommunaler und privater Dienstleistungen wie Grünflächenpflege, Straßenreinigung und Friedhofspflege.
Mit dem vierrädrigen, vollelektrischen und offiziell für den Straßenverkehr zugelassenen Gefährt lassen sich Lasten wie Laub, Gartenabfälle oder Straßenschmutz bis 250 kg Gewicht und 750 l Volumen bequem und emissionsfrei selbst durch die engen Gassen der Innenstadt, durch das Gartentor oder über die schmalen Friedhofswege transportieren, verspricht das Unternehmen.
Modularer Aufbau
Da das Elektro-Gefährt lediglich 84 cm breit ist, passt es durch jede Tür. Im Gegensatz zu Lastenrädern zeichne sich der HopOn unter anderem durch den Einsatz von Automobil-Komponenten, durch hohe Stabilität und Belastbarkeit sowie niedrige Wartungskosten aus.
Der modulare Aufbau der HopOn-Ladefläche erlaubt den Einsatz von Wechselcontainern – auch anderer Anbieter – und die Elektro-Innovation erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von wahlweise 20 oder 30 km/h. Die Reichweite mit einer Batterieladung beträgt bis zu 50 km und kann mit einem zusätzlichen Akku verdoppelt werden. Aufgrund der benutzerfreundlichen Bedienung des HopOn und des Tipper gehen laut Hersteller sowohl der Weg zur Baustelle als auch die Arbeit an sich schnell und bequem von der Hand.
Das Konzept HopOn findet auch in Politik und Wirtschaft großen Anklang, berichtet das Unternehmen. So wird das Gefährt speziell vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert und wurde vom Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) als Best-Practice-Beispiel ausgezeichnet.