Schwerin (dpa). – Von Januar bis November 2024 genehmigten die Bauämter laut Statistikamt 1963 Bauvorhaben und damit ein Drittel weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, als 3099 Genehmigungen erteilt wurden.
Von Januar bis November 2022 waren sogar 3991 Bauvorhaben genehmigt worden. Passend zu diesen Zahlen sind die Erwartungen der Bauwirtschaft für das gerade begonnene Jahr gedämpft. Denn was nicht genehmigt sei, könne auch nicht gebaut werden. In einer Mitte Januar veröffentlichten Umfrage des Landesbauverbandes gaben zwei Drittel der befragten Unternehmen an, dass sie für die kommenden drei Jahre mit einem schrumpfenden Geschäft rechnen. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich demnach der Anteil der Skeptiker dabei spürbar erhöht.