Altenkrempe (dpa). – Der Übertragungsnetzbetreiber Tennet hat mit dem Bau von 16 Hochspannungsmasten in Ostholstein begonnen. Sie sind Teil der neuen 380-Kilovolt-Ostküstenleitung, die ein wesentlicher Teil der Energiewende in Schleswig-Holstein ist.
Die Leitung soll helfen, die großen Strommengen aus Windkraft und Photovoltaik zu den Verbrauchern zu bringen. Die alten Freileitungen reichen dafür nicht aus. Über das Baltic Cable verbindet die Ostküstenleitung Deutschland auch mit Schweden, wie Tennet mitteilte. Der Bau der 16 Hochspannungsmasten beginne vorzeitig, weil beim parallelen Bau von Ostküstenleitung und der Schienenanbindung zum Fehmarnbelttunnel Überschneidungen zu erwarten seien.
So könnten die Bauzeiträume entzerrt und Kollisionen von Baustraßen und Logistikflächen vermieden werden. Ziel sei es, in Bereichen, wo sich die Baumaßnahmen der beiden Vorhaben überschneiden, die Arbeiten an der Ostküstenleitung vorzuziehen und vorzeitig zu beenden.