Düsseldorf (ABZ). – Die Saint-Gobain Rigips GmbH hat unlängst auf der Fachmesse FeuerTrutz 2025 in Nürnberg den Prototyp einer neuen Brandwand-Lösung präsentiert. Die nichttragende, raumabschließende Wandkonstruktion kommt nach eigenen Angaben ohne die sonst übliche Blecheinlage aus und basiert auf der Brandschutzplatte Rigips Glasroc F (Ridurit).
Gemeinsam mit den Saint-Gobain Schwestergesellschaften Isover, Kaimann und HKO präsentierte der Trockenbauspezialist unter dem Motto "Brandschutzkonstruktionen aus einer Hand" verschiedene Systeme für den vorbeugenden baulichen Brandschutz.
Neben der neuen Brandwand wurden Lösungen für die Tragwerksbekleidung sowie für Installations- und Kabelkanäle gezeigt. Die neue Brandwand-Konstruktion in Metall-Ständerbauweise verfügt über eine symmetrisch dreilagige Beplankung mit Rigips Glasroc F (Ridurit).
"Durch den Wegfall der normalerweise recht aufwendig zu montierenden Blecheinlage wird die Errichtung von Brandwänden erheblich vereinfacht und beschleunigt", sagt Jens Möller, Produktmanager bei Rigips. Die Verschraubung der Beplankung kann laut Hersteller wesentlich einfacher erfolgen, da keine Stahlblecheinlage mehr durchdrungen werden muss. Die beiden unteren Beplankungslagen können dicht gestoßen werden und benötigen keine Verspachtelung. Durch die durchgängige Beplankung mit einem Plattenmaterial soll die Planung vereinfacht und das Risiko von Montagefehlern minimiert werden.
Bei der Rigips Glasroc F handelt es sich um eine vliesarmierte Gipsplatte nach DIN EN 15283-1 Typ GM-FH2 mit verringerter Wasseraufnahmefähigkeit und verbessertem Gefügezusammenhalt bei hohen Temperaturen. Die Platte bleibt laut Rigips auch bei langer Brandeinwirkung formstabil und rissfrei. Die nichtbrennbaren Brandschutzplatten der Baustoffklasse A1 werden mit voll vliesummantelten Kanten hergestellt. In die Herstellung fließen nach Angaben des Herstellers 20 % Recyclinggips ein.