Eisenberg/Eisenach (ABZ). – Auf der demopark 2025 präsentierte die Firma Meiller Fahrzeuge mit Dreiseitenkippern der Trigenius-Baureihe. Die Exponate richten sich an Anwender im Garten- und Landschaftsbau, kommunale Betriebe sowie private Auftraggeber, die mit engen Zufahrten, kleinteiliger Ladung und wechselnden Einsatzbedingungen arbeiten.
Die ausgestellten Dreiseitenkipper der Trigenius-Baureihe vereinen laut Hersteller kompakte Abmessungen mit langlebiger Technik. Die Bordwände sind 40 cm hoch, bestehen aus 1,5 mm starkem Stahlblech und verfügen über einen stabilisierenden Obergurt im M-Jet-Design. Alle Bordwände sind abklappbar und mit einem labyrinthischen Anschlagsystem ausgestattet, das nach Angaben des Herstellers dauerhaft hohe Dichtigkeit gewährleistet. Geräuschgedämpfte Lagerungen und eine pendelnd gelagerte Rückwand sollen ein anwenderfreundliches Handling unterstützen. Der Kippbrückenboden besteht serienmäßig aus 1,5 mm starkem Steelect 450 (HBW 450), optional ist auch ein 2,5 mm starkes Bodenblech aus hochfestem Verschleißstahl erhältlich. Für die Ladungssicherung sind in den Bordwänden serienmäßig Zurrösen mit jeweils einer Tonne Haltekraft integriert. Im Boden eingelassene Zurrpunkte mit einer Haltekraft von jeweils 2 t eignen sich auch zur Befestigung von Kettenhaken.
Die Kipper erfüllen die Anforderungen der Norm DIN EN 12642 Code XL und übertreffen laut Meiller die Vorgaben der DIN EN 12640. Die elektrische Betätigung der Kippfunktion per Tastschalter im Fahrerhaus sorgt für eine komfortable Bedienung auf Basis der Original-Meiller-Hydraulik. Ergonomisch gestaltete Aufstiege an Rück- und Seitenwand erleichtern den Zugang zur Ladefläche. Die niedrige Bauhöhe begünstigt zudem eine einfache Beladung von Hand. Eine Vielzahl optionaler Ausstattungen erlaubt die individuelle Anpassung an verschiedene Einsatzzwecke.
Dazu zählen eine modulare Stirnwand mit Ablagegestell für bis zu 250 kg Traglast, ein Aluminium-Geräteraum hinter dem Fahrerhaus mit drei Ladeebenen, arretierbarer Schublade und abschließbaren Rollläden sowie Werkzeugkisten aus Edelstahl oder Kunststoff. Auf der diesjährigen demopark zu sehen war als kompaktestes Modell ein Trigenius D202, montiert auf einem Piaggio Porter NP6 mit 2,8 t zulässigem Gesamtgewicht und einer verbleibenden Nutzlast von mehr als 1100 kg. Diese Kombination eignet sich laut den Verantwortlichen besonders für Einsätze mit engen Zufahrten, in Innenstädten oder in privaten Gartenanlagen.
Mehr Tragkraft und zusätzlich Platz für ein Team bot ein Trigenius D204 auf einem Iveco-Fahrgestell mit Doppelkabine. Die Nutzlast des Fahrzeugs unter Berücksichtigung des zulässigen Gesamtgewichts beträgt bis zu 3700 kg. Komplettiert wurde das Messeangebot durch einen Trigenius D205 auf einem Fuso. Dieser Aufbau ist mit einem Geräteraum für Werkzeuge und Betriebsmittel sowie einem Rückwandschieber zur dosierten Entladung ausgestattet. Der Rückwandschieber ermöglicht ein gezieltes Abladen feinkörniger oder feuchter Materialien wie Humus, Kompost, Splitt oder Rindenmulch und verhindert dabei unkontrollierten Materialauswurf.
Gefertigt werden die Kipper mit Laserschweißtechnik. Eine KTL-Grundierung sorgt für Korrosionsschutz. Die modulare Bauweise mit verstärktem Einsatz von Schraubverbindungen ermöglicht eine hohe Variantenvielfalt. Die gesamte Baureihe wurde umfangreichen Belastungstests unterzogen und unter realen Bedingungen erprobt.