Twistringen (ABZ). – Verregnete Winter, lange Hitzeperioden im Sommer – der Klimawandel hinterlässt seine Spuren mit trockenen Rasenflächen, erosionsgefährdete Böschungen und Insekten, die keine Nahrung mehr finden. Die herkömmliche Neuansaat von Rasen oder Blühwiesen ist zeitaufwändig und arbeitsintensiv.
Nicht so jedoch mit dem SpeedyGreener, so die Internationale Geotextil (iGG). Der Hydroseeder zeige vor allem auf kleinen Flächen wahre Größe. Die Nasssaat (Hydroseeding) ist eine Methode zur Verbesserung von Rasenflächen, insbesondere auf Golfplätzen, auf Böschungen und in kommunalen Gebieten.
Diese Technik wird oft angewendet, um die Grasqualität zu steigern, Lücken zu schließen und eine gleichmäßige, dichte Grasdecke zu gewährleisten. Der SpeedyGreener von iGG kann zum Beispiel gut für kleinere oder schwer zugängliche Flächen genutzt werden.
In kürzester Zeit können mit dem Gerät Flächen wie Rasen, Blühstreifen, Bunkerkanten und Böschungen begrünt werden.
Bei der herkömmlichen Rasenansaat müssen nach der Bodenvorbereitung zunächst mehrere Arbeitsschritte durchgeführt werden, um ein grünes Ergebnis zu erzielen: Düngen, Saatgut ausbringen, anwalzen und wässern.
Diese vier zentralen Schritte reduzieren sich durch die Nassansaat auf genau eine Anwendung. Alle wesentlichen Komponenten für eine einfache und schnelle Anspritzbegrünung sind in der Masse enthalten. Diese mischt sich beim SpeedyGreener einfach nur mit Wasser, SpeedyMulch Pellets und Saatgut. Bei den größeren Geräten werden die Komponenten einzeln zugegeben.
Die Mengen werden je nach Bodenbeschaffenheit und Böschungsneigung berechnet.
So können die verwendeten Samenmischungen an die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Umgebung angepasst werden, wodurch natürliche Lebensräume wie Wiesen, Blumenwiesen oder artenreiche Grünstreifen wiederhergestellt oder geschaffen werden, erklärt der Hersteller.
Das Unternehmen stellt aus auf der GaLaBau in Halle 4, Stand 632.