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Materialfluss-Engpässe klug auflösen

Entdecken Sie, wie ineffiziente Lagerlayouts den Materialfluss behindern. sysmat GmbH zeigt, wo häufige Probleme liegen und wie man sie intelligent angeht.

Von ABZ
Intralogistik
Rainer Schulz verantwortet als Geschäftsführer die Geschicke von sysmat. | Foto: sysmat

Mainhausen (ABZ). – Ineffiziente Lagerlayouts entstehen oft durch pragmatische Entscheidungen im Tagesgeschäft und können den Materialfluss erheblich beeinträchtigen. Die sysmat GmbH zeigt auf, wie gezielte Umgestaltungen die Produktivität steigern können.

In vielen Lagern und Produktionsumgebungen ist das Layout über Jahre gewachsen – Regale wurden dort aufgestellt, wo Platz war, Arbeitsplätze dorthin verlegt, wo gerade Bedarf entstand. Das Ergebnis folgt laut sysmat oft mehr dem Zufall als einer strategischen Planung. Für den Materialfluss bedeutet das: unnötige Wege, Kreuzungen von Verkehrsströmen, Staus in schmalen Gängen und Wartezeiten an Übergabepunkten.

"Ein suboptimales Layout wirkt wie ein unsichtbarer Bremsklotz in der Intralogistik", erklärt Rainer Schulz, Geschäftsführer der sysmat GmbH. "Selbst leistungsfähige Fördertechnik oder moderne Lagerverwaltungssysteme schöpfen ihr Potenzial nicht aus, wenn der physische Aufbau der Lagerfläche nicht darauf abgestimmt ist." Nach Angaben des Unternehmens fallen die Probleme oft erst auf, wenn die Leistung messbar sinkt oder sich Reklamationen häufen.

Typische Beispiele sind Waren, die im Wareneingang ankommen und mehrfach an derselben Stelle vorbeigefahren werden müssen, bevor sie im endgültigen Lagerbereich landen. Oder Transportwege von der Kommissionierung zum Versand kreuzen sich mit den Wegen des Warennachschubs, was regelmäßig zu Staus führt. Mithilfe von Automatisierung und Software zur Optimierung des Materialflusses lassen sich diese Problematiken nach Herstellerangaben umgehen. "Auf dieser Basis lassen sich Fehlerquellen gezielt identifizieren und konkrete Verbesserungen ableiten.

Das reicht von verschobenen Regalgassen über veränderte Positionen für Kommissionierstationen bis hin zur Neuorganisation der Pufferzonen zwischen Produktion und Lager", so Schulz. Voraussetzungen für eine Layout-Optimierung bestehen laut sysmat darin, dass sie wirtschaftlich sinnvoll und im laufenden Betrieb umsetzbar ist. Dabei spielt die Kommunikation mit den Mitarbeitenden vor Ort eine wichtige Rolle. "Denn sie kennen die täglichen Abläufe am besten und können genau sagen, wo es Probleme gibt.

Zudem steigert das direkt die Akzeptanz für den neuen Ansatz", sagt Schulz. Ein verbessertes Layout wirkt sich nach Unternehmensangaben auf mehr aus als nur auf die Geschwindigkeit des Materialflusses. "Es senkt den Energieverbrauch von Transportfahrzeugen, verbessert die Übersichtlichkeit und erleichtert die Einarbeitung neuer Mitarbeitender. Zudem können Flächen effizienter genutzt werden, was in Zeiten steigender Lagerkosten einen Wettbewerbsvorteil darstellt."

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