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Kettenbagger nach 10.000 Stunden noch im Einsatz

Von ABZ
Intuitive Steuerung überzeugt
Fabian Cervi hat vor zehn Jahren in 3. Generation die Geschäfte von Graf Tiefbau übernommen. | Foto: Yanmar

Basel/Schweiz (ABZ) | Die Graf Tiefbau AG aus der Schweiz kaufte ihren ersten Yanmar Bagger bereits 1997. Der ViO70 ist nach mehr als 10.000 Betriebsstunden noch heute im Kanalisations- und Leitungsbau aktiv und arbeitet neben elf moderneren Kollegen im Fuhrpark mit.

»Die hier anfallenden Aufgaben erledigt er mit Bravour«, erzählt Fabian Cervi. Der 39-Jährige hat vor zehn Jahren in dritter Generation die Geschäfte von Graf Tiefbau übernommen. Gegründet wurde die Graf Tiefbau AG 1964 von seinen Großeltern. In den folgenden drei Jahrzehnten prägten Fabians Eltern Barbara und Carlo Cervi-Graf das Unternehmen mit Pioniergeist und Mut zur Innovation. Unter ihrer Leitung kamen einer der ersten mobilen Brecher sowie die anspruchsvolle Larsenrammung zum Einsatz. Der grüne Maulwurf mit seinen großen Schaufeln prägt seit den 70er Jahren das Erscheinungsbild des Unternehmens und jeder einzelnen Maschine.

Trends und technologische Neuerungen spielen für Geschäftsführer Fabian Cervi eine zentrale Rolle. Gleichzeitig bleibt er nah am Tagesgeschäft: Rund 30 % seiner Arbeitszeit verbringt er selbst auf der Baustelle. »So verliere ich nicht den Bezug und weiß, was die Mitarbeiter bewegt. Man bleibt am Ball, lebt vom Wissen – und nicht vom Hoffen.« Beim SV100 von Yanmar kommt Cervi ins Schwärmen: »Er überzeugt mich einfach in jeder Hinsicht: übersichtlich, wartungsfreundlich und mit einer intuitiven Steuerung, die sofort vertraut wirkt. Man merkt, dass hier an die Bedürfnisse der Maschinisten gedacht wurde. Und wenn ich die Wahl habe, setze ich mich am liebsten in den SV100.« Graf Tiefbau hat heute drei Modelle der SV100-Baureihe im Einsatz. Der Neuzugang ersetzt den älteren ViO75, der bis heute zuverlässig im Abbruch arbeitet. Die vielseitige Flotte des Schweizer Unternehmens reicht vom kleinen Mobilbagger über die kompakten 3,5-Tonner bis hin zu den 10-Tonnern und deckt alle Einsatzbereiche im Tiefbau ab. Fabian Cervi und seine Maschinisten schätzen an Yanmar die Kombination aus Wendigkeit auf engem Raum, Kraft und Langlebigkeit.

»Unsere Maschinisten sind begeistert, weil die Geräte übersichtlich und zuverlässig sind – und weil man spürt, dass sie für den Alltag auf der Baustelle entwickelt wurden«, so Cervi. Für die Bediener bedeutet das: keine komplizierten Schulungen, sondern einfach einsteigen und loslegen. Der SV100 bewährt sich in verschiedensten Einsätzen: Während ein 10-Tonner auf einer privaten Baustelle die Hangsicherung eines Einfamilienhauses übernahm, legten zwei andere Fahrzeuge binnen einer Woche einen 600 m langen, befestigten Waldweg aus Schottersteinen an.

Gefragt nach dem Erfolgsgeheimnis seines Unternehmens, bringt es Fabian Cervi auf den Punkt: »Wir denken anders. Uns geht es nicht um maximalen Profit, sondern um das bestmögliche Ergebnis für den Kunden.« Mit einem großen, modernen Maschinenpark, der Nähe zu den Auftraggebern und einem unkonventionellen Blick auf Lösungen hat sich das Familienunternehmen von Basel bis Olten und Frick einen Namen gemacht. Rund 70 bis 80 % der Aufträge stammen von privaten Bauherren, der Rest von der öffentlichen Hand. »Wir denken bei unserer Arbeit um die Ecke und sind dabei genauso flexibel und wendig, wie unsere Yanmar Bagger«, so Cervi. »Und mit Rubag als Händler an unserer Seite sind wir gut aufgestellt: Ersatzteile werden binnen 24 Stunden geliefert, der mobile Service funktioniert reibungslos, und die Zusammenarbeit ist seit Jahren familiär und sehr vertrauensvoll.«

Auch im Bereich Digitalisierung ist Graf Tiefbau vorne dabei. Sämtliche Maschinen sind getrackt, und die neuesten Modelle verfügen über GPS-gestützte 3D-Steuerungen. Heute setzt Graf Tiefbau konsequent auf digitale 3D-Modelle und steigert damit Effizienz und Präzision. Für die Zukunft richten sich neue Investitionen vor allem auf Effizienz und nachhaltige Weiterentwicklung. »Trends wie eMobilität, digitale Steuerungen oder arbeitserleichternde Tools werden im Tiefbau immer wichtiger. Für uns geht es darum, diese Innovationen frühzeitig zu nutzen – damit wir auch morgen vorne mitspielen können«, so Fabian Cervi.

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