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Kraftvoller Großbagger räumt im baden-württembergischen Steinbruch auf

Kraftvoller Großbagger Hitachi KEX890LD-7 verstärkt seit 1959 den Fuhrpark von Rösch & Söhne im Kalksteinbruch Merklingen.

Von ABZ
Jedem Gestein gewachsen
Mit dem Kauf des KEX890LD-7 investierte Rösch & Söhne bereits in den dritten Hitachi Hochlöffelbagger von Kiesel. Um das Kugeln effizient anzuwenden, wurde sich bewusst für die KTEG-Modifikation des etwa 90-Tonnen-Großbaggers Hitachi ZX890H-7 entschieden. Die speziellen Stahlbauteile werden seit der Serie 7 direkt im KTEG eigenen Werk hergestellt. Der Hochlöffelbagger wird durch verschiedene Modifikationen – zum Beispiel durch einen kürzen H-Unterwagen – besser an die Anforderungen des Hochlöffelbetriebs angepasst. Zur Verdeutlichung bekam er seinen neuen Namen KEX890LD-7. Neben seiner Leistungsstärke bietet der KEX890LD-7 eine präzise Steuerung, sodass selbst feinfühlige Manöver, wie das Kugeln, problemlos gelingen. | Foto: Kiesel

Merklingen (ABZ). – Seit 1959 bricht die Firma Rösch & Söhne in Merklingen Jurakalk und verarbeitet ihn zu Produkten für die Baubranche und Landwirtschaft weiter. Mit dem Sonderumbau Hitachi KEX890LD-7 von KTEG kam nun ein kraftvoller Großbagger zum Maschinenpark hinzu.

Der Steinbruch der Rösch & Söhne GmbH & Co. KG liegt im Baden-Württembergischen Merklingen nahe Ulm. Hier wird der weiße Jurakalk auf drei Sohlen abgebaut und noch vor Ort weiterverarbeitet. Verschiedene Schotter, Splitte, Sande sowie Mauergestein und Findlinge verlassen das Werk für die Baubranche wie auch Düngekalk für die Landwirtschaft.

Eine clevere Methode

Zum Zerkleinern der gewaltigen Blöcke greifen die Mitarbeiter der Firma Rösch & Söhne zu einer cleveren Methode. Statt auf erneute Sprengungen oder Meißel zurückzugreifen, kommt eine 5 t schwere Stahlkugel ins Spiel. Doch um diese effizient einsetzen zu können, bedarf es eines leistungsfähigen Großbaggers und eines geübten Fahrers. Mit hochgeklapptem Löffel nimmt der Baggerfahrer die 5 t schwere Stahlkugel auf und lässt diese aus bis zu 12 m Höhe gezielt auf die vorgesprengten Gesteinsblöcke fallen. Da dies zwischen den Ladenspielen geschieht, werden Leerlaufzeiten geschickt vermieden.

"Früher haben wir in einem unserer Werke nur mit Radladern abgebaut. Aber Bagger bieten einen ganz anderen Bewegungsspielraum. Da der Wendekreis im Vergleich zu Radladern deutlich kleiner ist, lassen sich die Muldenkipper einfacher beladen", erklärt Dieter Rösch, Geschäftsleiter von Rösch & Söhne.

Dass die Großbagger von Hitachi die richtige Wahl für seine Firma sind, davon konnte sich Dieter Rösch vor 17 Jahren bei den Feldtagen von Kiesel – mein Systempartner überzeugen. Bei der Präsentationsveranstaltung, die Kiesel in seinem Steinbruch veranstaltete, wurde sein Interesse sofort geweckt, heißt es von Unternehmensseite.

"Der damals vorgeführte Hitachi ZX870 der Serie 3 hat bei uns einen solch guten Eindruck hinterlassen, dass wir das Angebot von Kiesel, ihn ausführlicher im Steinbruch zu testen, gern angenommen haben", bestätigt Rösch. Nach nur wenigen Wochen im Einsatz lagen die Vorteile klar auf der Hand: "Mit dem Bagger konnten wir den Abbau sowie die Reinigung der Wandung und der Sohle viel effizienter gestalten."

Im eigenen Werk hergestellt

Mit dem Kauf des KEX890LD-7 investierte Rösch & Söhne bereits in den dritten Hitachi Hochlöffelbagger von Kiesel. Um das Kugeln effizient anzuwenden, wurde sich bewusst für die KTEG Modifikation des etwa 90-Tonnen-Großbaggers Hitachi ZX890H-7 entschieden. Die speziellen Stahlbauteile werden seit der Serie 7 direkt im KTEG eigenen Werk hergestellt.

Der Hochlöffelbagger wird durch verschiedene Modifikationen – zum Beispiel durch einen kürzeren H-Unterwagen – besser an die Anforderungen des Hochlöffelbetriebs angepasst. Zur Verdeutlichung bekam er seinen neuen Namen KEX890LD-7.

Beim KEX890LD-7 wurde die Basismaschine mit einer angepassten Frontausrüstung und einem Hochlöffel kombiniert. Zudem wurde ein High-Cap-Kit mit Laufweg und Geländer ergänzt. Für mehr Sicherheit sorgt die zusätzliche Sensorik an Leiter, Tritt und Geländer. Außerdem wurde das Wartungskonzept neu durchdacht. Ein großer Vorteil sind die elektrischen Leitungen und Hydraulikschläuche der Kabine, die für den Transport nicht mehr getrennt werden müssen.

Der KEX890LD-7 überzeugte bei Rösch & Söhne nicht nur die Geschäftsleitung. "Bei uns ist die Expertise des Fahrers bei der Kaufentscheidung enorm wichtig. Schließlich entscheiden auch die Fahrer, welche Maschine dem harten Einsatz im Steinbruch standhält", so Rösch. "Wichtig ist für die Fahrer vor allem, die Leistung der Maschine, wie etwa der Löffel in den Felsen hineingleitet. Auch der Komfort und die Übersichtlichkeit in der Kabine fließen in die Entscheidung ein. Das Gesamtkonzept muss überzeugen." Mit seinem 382 kW starken 6-Zylinder-Motor, einem 5,1 m³ großen Hochlöffel und der Rops/Fops-Komfortkabine mit Entertainment-System, Grammer-Komfortsitz und Multifunktionsmonitor, konnte der KEX890LD-7 alle Fahrerwünsche erfüllen. Bis hin zur Belegung der Knöpfe und Schalter wurde der Großbagger auf die speziellen Anforderungen der Mitarbeiter von Rösch & Söhne angepasst. "Zudem konnte die KTEG die besonderen Sicherheitsfeatures für unsere Fahrer und den betrieblichen Ablauf um den Bagger herum anbieten", ergänzt Rösch.

Power-Boost als Option

"Eine Besonderheit, auf die wir nicht mehr verzichten möchten, ist der zuschaltbare Leistungsverstärker des KEX890LD-7. Den brauchen wir immer wieder. Gerade, wenn Sprengungen nicht ideal gelaufen sind und der Baggerfahrer Blöcke von bis zu 15 Tonnen bewegen muss, ist es klar von Vorteil, wenn man auf den Power-Boost zurückgreifen kann", bestätigt Rösch.

Gebietsverkaufsleiter Matthias Ortner berät Rösch & Söhne bereits seit vielen Jahren und kennt die Anforderungen des Kunden genau. Das lässt sich auch an Dieter Röschs Einschätzung der Geschäftsbeziehung sehen: "Wir sind äußerst zufrieden mit Kiesel und fühlen uns sehr gut beraten. Die Lösungen werden auf unser Unternehmen angepasst und der Service funktioniert ausgezeichnet. Moderne Bagger wie der Hitachi sind Hightech-Maschinen. Klar, dass es da auch mal zu Störungen kommen kann. Gut, dass wir uns dann auf unseren langjährigen Vertragspartner und den Kiesel-Service verlassen können", zieht er sein Fazit.

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