München (ABZ). – Kramer präsentierte sich auf der bauma gemeinsam mit der Schwestermarke Wacker Neuson unter dem Motto "Solutions built for you" im Freigelände Nord auf dem Stand FN.916 auf knapp und stellte eine Vielzahl an Produktneuheiten vor.
Die Ausstellungsfläche und die Demoshow des Messestands waren laut Unternehmensangaben konsequent anwendungsbezogen ausgerichtet. Ein so genannter "Solutions Ring" führte die Besucher auf einem 360-Grad-Rundweg um die Demo Arena, wo in regelmäßigen Abständen im Rahmen einer unterhaltsamen Show die innovativen Produkte präsentiert wurden.
2025 feiert Kramer sein 100-jähriges Bestehen. Passend zu diesem Meilenstein wurde auf der bauma ein komplett überarbeitetes Maschinendesign vorgestellt. Die ersten Maschinen mit der neuen Optik wurden im Messezeitraum ausgeliefert.
Das neue Design verleihe den Maschinen eine moderne und markante Optik, die Kraft, Qualität und Innovation ausstrahle, so das Unternehmen. Dabei blieben die charakteristischen Kramer-Designelemente erhalten, welche jedoch konsequent weiterentwickelt wurden. So verband sich die bewährte Leistungsstärke der Maschinen mit einer neuen, wiedererkennbaren Optik.
"Mit diesem Schritt startet Kramer also nicht nur in ein Jubiläumsjahr, sondern auch in eine neue Ära. Auf der Bauma 2025 haben Kunden und Partner die Gelegenheit, das neue Maschinendesign erstmals live zu erleben und sich selbst von der Verbindung aus Tradition und Fortschritt zu überzeugen", fasste Christian Stryffeler, Geschäftsführer Kramer-Werke GmbH, zusammen.
So überzeugte, laut Kramer, der Teleskoplader 3106 mit seiner Kombination aus kompakten Außenmaßen, hoher Nutzlast und starker Motorleistung. Die Maschine hebe Lasten von bis zu 3100 kg auf eine maximale Stapelhöhe von 5,83 m. Angetrieben von einem leistungsstarken Deutz-Motor mit 82 kW/112 PS, biete der 3106 hohe Agilität und Performance. Zur umfangreichen Serienausstattung gehören eine Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h, ein Reversierlüfter mit Automatikfunktion sowie vier Lenkarten mit automatischer Synchronisation. Als erster Hersteller biete Kramer bei dieser Maschine optional ein integriertes, dynamisches Wiegesystem ab Werk an, das die Effizienz und Präzision beim Materialumschlag deutlich steigere, so die Firmenaussage.
Das System ermögliche das exakte Wiegen unterschiedlicher Güter – unabhängig von Anbaugerät, Lastschwerpunkt oder der Position der Ladeanlage. Dadurch könne die Kapazität von Transportfahrzeugen optimal genutzt werden, während sicheres Arbeiten jederzeit gewährleistet sei. Ein Überladen von Anhängern oder Maschinen werde zudem zuverlässig vermieden.
Die Modelle 5075, 5085 und 5095 verfügten über eine Schaufelkipplast zwischen 3400 und 3800 kg. Sie eigneten sich durch die Kombination von Wendigkeit und Leistung optimal für den Einsatz im kleinen und großen Baugewerbe oder im GaLa-Bau.
Das Facelift dieser Modelle überzeuge vor allem mit einem modernen Kabinen- und Motorhaubendesign. Große Glasflächen erlaubten eine hervorragende Rundumsicht und ermöglichten eine uneingeschränkte Sicht auf das Anbaugerät, was zur Erhöhung der Sicherheit und Effizienz beitrüge. Die geräumige Fahrerkabine mit verstellbaren Elementen wie der Armlehne, und die ergonomische Anordnung der Bedienelemente sorgten für ermüdungsfreies Arbeiten und viel Fahrkomfort.
Der elektrisch angetriebene Radlader 5065e war und ist mit einer 96 Volt Lithium-Ionen Batterie ausgestattet, für eine Laufzeit bis zu 4 Stunden ohne Zwischenladung. Auch aus Designsicht besteche der e-Radlader mit abgeflachtem Batteriehaubendesign für optimale Sicht nach hinten. Unabhängig von der e-Technologie biete der Lader kompakte Abmessungen und liefere dabei optimale Leistungswerte im Stapel- und Schaufelbetrieb. Mit einer Stapelnutzlast von 1750 kg stehe der Radlader dem Diesel-Pendant in nichts nach, sagt Kramer. Neu sei nun zudem: Der Kunde habe die Wahl zwischen zwei verschieden Batteriegrößen: 28,8 kWh (Serie) und 37,5 kWh (Option).
Mittels der neuen Serienbatterie punkte, so Kramer, der 5065e mit einer wirtschaftlichen Preisgestaltung und biete einen besonders attraktiven Grundpreis, ideal für den Einstieg in die Elektromobilität.
Auch bei konventionellen Antrieben setze Kramer auf Nachhaltigkeit: Denn seit Anfang 2024 können alle aktuellen Diesel-Modelle ab Werk mit HVO (Hydrotreated Vegetable Oil) betankt werden. Abhängig vom verwendeten HVO-Kraftstoff werden die Treibhausgasemissionen über den Lebenszyklus des Kraftstoffs um bis zu 90 % im Vergleich zu fossilem Diesel reduziert, was damit auch zur Reduktion des gesamten CO2-Ausstoßes beitrage.