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Kässbohrer präsentiert neuere Auflieger und elektrische Lösungen bei IAA TRANSPORTATION 2026

Kässbohrer stellt im Rahmen der IAA TRANSPORTATION 2026 innovative Auflieger vor – von modularen Bodensystemen bis zu batterieelektrischen Silos. Das Unternehmen betont Effizienz, Langlebigkeit und geringe Betriebskosten in seinen Entwicklungen.

Von ABZ
Kässbohrer K.MFS Modular Floor System auf der IAA TRANSPORTATION 2026
Fahrzeuge werden mithilfe digitaler Simulationen, Prüfständen und Praxistests entwickelt und validiert. | Foto: Kässbohrer

Goch (ABZ) | Kässbohrer nimmt an der IAA TRANSPORTATION 2026 vom 15. bis 20. September in Hannover teil. Das Unternehmen präsentiert in Halle 27 am Stand E11 sowie auf dem Freigelände M51 Fahrzeuge für verschiedene Transportsegmente. Gezeigt werden unter anderem Auflieger für Stückgut-, Schüttgut-, Tank-, Intermodal- sowie Schwertransporte. Darüber hinaus kündigt
der Hersteller Produktneuheiten und Fachvorträge an.

Nach Herstellerangaben steht der Messeauftritt unter dem Leitmotiv »Effizienz auf dem nächsten Level«. Im Mittelpunkt stehen Entwicklungen, die auf eine höhere Betriebseffizienz, geringere Gesamtbetriebskosten und eine längere Nutzungsdauer der Fahrzeuge abzielen. Kässbohrer verweist auf seine Forschungs- und Entwicklungszentren sowie eine eigene Teststrecke für Auflieger. Fahrzeuge werden nach Herstellerangaben mithilfe digitaler Simulationen, Prüfständen und Praxistests entwickelt und unter Bedingungen validiert, die mindestens einer Laufleistung von 1.000.000 km entsprechen. Einzelne Fahrzeugbaureihen wurden laut Unternehmen bis zu 2.500.000 km getestet.

Zur Messe stellt Kässbohrer zwei Entwicklungen vor, die für die International Trailer Awards 2027 eingereicht wurden. Dazu zählt das modulare Bodensystem K.MFS (Kässbohrer Modular Floor Systems) für Tieflader. Austauschbare Bodenelemente aus Hartholz, Stahlgitter oder Gummi sollen eine Anpassung an unterschiedliche Transportaufgaben ermöglichen. Nach Herstellerangaben lässt sich der Boden innerhalb von drei Arbeitsstunden umrüsten. Ebenfalls vorgestellt wird das SSL 33 Zero Emission Cement Silo, das nach Angaben des Unternehmens für batterieelektrische Lkw entwickelt wurde. Das 7.650 mm lange Silo verfügt über ein Fassungsvermögen von 33 m³ und einen integrierten elektrischen Kompressor.

Laut Hersteller kann das reduzierte Eigengewicht einen Teil der durch Batteriesysteme verringerten Nutzlast ausgleichen.
Beim Einsatz hinter Diesel-Lkw sollen sich darüber hinaus Kraftstoffverbrauch und CO₂-Emissionen reduzieren. Zum Messeprogramm gehört die neue Generation des Planensattelaufliegers K.SCS NG X+. Das Fahrzeug verfügt laut Hersteller über eine überarbeitete Konstruktion mit 12 Patenten und wurde für eine Validierung von bis zu 2.500.000 km ausgelegt.

Zur Ausstattung zählen unter anderem das Ladungssicherungssystem K-Fix, ein Dachhebesystem sowie modulare, verschraubte Komponenten. Im Bereich Intermodalverkehr zeigt Kässbohrer die Wechselbrücke K.SWAU CL, die nach Herstellerangaben mit einem Eigengewicht ab 3.900 kg angeboten wird. Sie bietet Platz für 34 Europaletten und verfügt über integrierte Edelstahlverstärkungen in der Plane. Für den Containertransport präsentiert das Unternehmen das ausziehbare Containerchassis K.SHG.AVMH mit Octagon-Mittelträger. Es kann Container von 20 bis 45 Fuß sowie Wechselbrücken aufnehmen und wurde bereits mit einem Trailer Innovation Award ausgezeichnet.

Im Tankfahrzeugsegment werden unter anderem der Heizöltankwagen K.STB E 42 sowie der Chemietankwagen K.STC 37.5 vorgestellt. Der K.STB E 42 besitzt ein Fassungsvermögen von 42 m³ und eine Vier-Kammer-Ausführung.
Der K.STC 37.5 ist mit Tankvolumina bis 37.500 l erhältlich und verfügt nach Herstellerangaben über ein Edelstahl-Fahrgestell der neuen Generation. Im Bereich Schüttgut zeigt Kässbohrer das Kippsilo K.SSK 60 mit einem Volumen von 60 m³ und einem Eigengewicht ab rund 6.000 kg. Der Hersteller bezeichnet es als leichtestes Kippsilo dieser Größenklasse in Europa. Für den Baustelleneinsatz wird unter anderem der Stahlkipper K.SKS B präsentiert.

Das Modell verfügt über ein Fahrgestell aus S700MC-Stahl, einen Aufbau aus HB450- beziehungsweise TUF500-Stahl sowie einen fünfstufigen Hydraulikzylinder. Nach Herstellerangaben eignet sich der Kipper für 4x2-, 6x2- und 6x4-Zugmaschinen. Im Bereich Schwertransport kündigt Kässbohrer außerdem das neu entwickelte zweiachsige Pendel-Tiefbett K.SLL P an. Das Fahrzeug verfügt über eine unabhängige Pendelaufhängung und ein hydraulisches Lenksystem. Nach Herstellerangaben wurde das Modell für eine Laufleistung von 1.000.000 km im regulären Betrieb ausgelegt. Ergänzend zum Fahrzeugprogramm veranstaltet Kässbohrer am 16. September die vierte Ausgabe der ­»K-Expert Talks«.

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